Vor
Weihnachten wollte ich zum Skifahren. Für 20 Euro mit
dem Billigflieger nach Klagenfurt, dann mit dem Sammeltaxi die
110 km zum Skigebiet. Es geht am Wörthersee vorbei nach
Villach,
dann Hermagor und Töpolach. Von dort steil
in Serpentinen
die Straße zum Pass Pramollo hoch. Kurz vor der
Passhöhe,
auf 1500 m liegt die Sonnenalpe Nassfeld. Das ist
eine kleine
Ansiedlung mit ein paar Hotels, zwei Sportläden, drei
Restaurants,
ein paar Ferienhäusern und einem Supermarkt
- und das
Zentrum eines recht großen Skigebiets.
Während überall in den Alpen der Schnee noch
Mangelware
ist, sieht hier bei der Ankunft alles weiß aus und Skifahren
kann
man auch .
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| Den ersten
Nachmittag besorge ich mir die Ski und gehe erst mal
Schwimmen im Hotel-Hallenbad . Am Sonntag dann auf der Piste sind
die Schneeverhältnisse ordentlich: kein Eis, kein Dreck oder
Steine. Es sind noch nicht alle Lifte in Betrieb und auch nicht
alle Pisten offen, aber die Auswahl (6 lange Abfahrten mit
diversen Varianten) ist ausreichend. Die Sicht ist schlecht und
so bleibe ich nach der Mittagspause im Hotel und gehe schwimmen. Abends
fängt es an zu schneien und hört erst Mitte
des
nächsten Tages auf. Jetzt haben wir richtig viel
Schnee und
die Sicht wird danach auch besser. Der Rest der Woche ist
sonnig und die Temperaturen sinken auf angenehme sieben Minusgrade.
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Auf den
Pisten ist nicht viel los, an den Liften gibt es
keine Wartezeiten und das Hotel ist unter der Woche auch wenig besucht.
Im Hallenbad oder im Fitnessraum bin ich meist allein.
Das Essen ist hervorragend und so komme ich pünktlich zu
Weihnachten gut erholt wieder nach Hause.
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