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Flachau Grafenberg (Wagrain) Zauchensee
 

Mit Eddy in den Schnee. Die Reise war langfristig vorbereitet, das Internet macht's möglich. Erst das Hotel rausgesucht, dann beim Billigflieger zum Tiefstpreis zugeschlagen. Transfer zum Hotel gebucht und schließlich auch die Skiausrüstung online reserviert. Hat auch alles pünktlich geklappt.

Am Vormittag waren wir da, haben Skipässe und Ausrüstung geholt. Es schneite ständig und die Sicht war entsprechend trüb. Da der Skipass schon ab 15 Uhr galt und die Ausrüstung da war, ging es für eine Stunde mit der Sesselbahn auf den Berg zum Einfahren. Der Schnee war schön weich und griffig, die Pisten breit - es hat gleich wieder Spaß gemacht.
Am nächsten Tag schneite es immer noch. Wir sind bis Mittag Ski gefahren, der Spaß hielt sich wegen der schlechten Sicht in Grenzen. Dafür haben wir im Kaiserstübl schön Mittag gemacht und im Hotel nachmittags Kaffee und Kuchen genossen. Danach war schönstes Wetter, auf dem Neuschnee ließ es sich hervorragend fahren. Wir haben die Flachauer Hänge erkundet, sind nach Moadörfel runter und mit dem "Roten 8er" wieder hoch und nach Wagrain hinüber. Die Auswahl und Verbindung der Pisten ist verwirrend, es gibt dadurch immer wieder neue Möglichkeiten, den Berg herunter zu rutschen.
Die Lifte und Bergbahnen heißen ja nicht mehr nach den Orten oder Bergen, sondern "StarJet", "SpaceJet" oder "Flying Mozart", "Champion Shuttle" und "Powder Shuttle". Die Kleinen am Übungshang können zwischen "PiggyJet" und "DinoJet" wählen. In Flachau ist alles Maier, Hermann Maier. Die Skischule trägt seinen Namen und die Touristikwerbung ist voll auf ihn eingestellt. Am Wochenende hat er dann noch in Kitzbühel gewonnen, da waren alle sehr, sehr glücklich.
Die nächsten zwei Tage sind wir bei schönem Sonnenschein mit dem Bus nach Flachauwinkel und von dort die Pisten einmal nach Zauchensee und einmal nach Kleinarl gefahren. Zauchensee ist auch recht weitläufig, wir kannten zwar die Hänge schon von früheren Urlauben, aber in so einem guten Schnee hatten wir sie noch nicht erlebt. Bei Kleinarl sind wir mal im Heimathaus von Annemarie Pröll eingekehrt, liegt direkt neben der Piste. Was Hermann Maier für Flachau ist Annemarie Moser-Pröll für Kleinarl, nur dass ihre aktive Zeit Ende der siebziger Jahre war. (Sie ist seit 2003 Großmutter).

Der nächste Tag war wieder trüb mit reichlich Schneefall. Das hieß einen Tag kürzertreten und wegen der Sicht und dem Sturm auf den Bergspitzen hauptsächlich die mittleren und unteren Lagen in Flachau befahren.

Am letzten Tag verwöhnte uns die Sonne und wir haben planmäßig über den Flachauer Berg die Fahrt nach Wagrain hinunter gemacht. Mit dem Pendelbus durch Wagrain zum gegenüber liegenden Grafenberg. Dort hinauf und weiter über zwei Abfahrten Richtung Alpendorf. Hier waren auch mal etwas steilere Buckelhänge dabei - zur Abwechslung ganz schön. Wir haben den Tag genossen und voll ausgeschöpft.
Am Dienstag, kurz vor 6 Uhr morgens ging es nach kleinem Frühstück auf dem Zimmer wieder Richtung Flughafen und über-pünktlich zurück nach Berlin.

 
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