| Start und Ziel: Waren an der Müritz | Radtour nach Plau, Übernachtung und zurück nach Waren |
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Von Berlin-Frohnau nach Kloster Chorin am 12. Oktober 2005
| Es ist wieder ein sonniger Herbsttag. Mit der S-Bahn fahre ich bis Frohnau, von dort ist der Weg nach Hohen Neuendorf gut ausgeschildert. Bald ist auch Birkenwerder erreicht und ab jetzt geht es auf dem altbekannten Fernradweg Berlin-Kopenhagen über Lehnitz nach Oranienburg. Am Oder-Havelkanal entlang ist die Fähre in Friedrichsthal nicht mehr weit und es wird eine kleine Kaffepause eingelegt. Eine schöne Fahrradstraße führt 11 km durch den Wald, bis kurz vor Liebenwalde. Hier verlasse ich den Radweg nach Kopenhagen und fahre kurz nach rechts und dann links auf einer ruhigen Landstraße durch Kreuzbruch. Hinter dem Ort bekommt man einen Eindruck, wie die Straße früher ausgesehen hat und da bekommt der Ortsname auf einmal einen eigenen Sinn. Dann wird es aber ein ordentlicher Waldweg und bei Marienwerder stehen vor dem Goldenen Adler Bänke und Tische vor dem Haus in der Sonne und das ist eine Einladung zur Mittagspause (es ist ja schon 13 Uhr). | |||
| Finowkanal | Oder-Havel-Kanal | Kloster Chorin | |
| Dann folgt ein Stück auf der B167, vor Finowfurt treffe ich wieder auf den Treidelweg am Oder-Havelkanal und fahre ihn bis zum Abzweig nach Lichterfelde. Eine ruhige Landstraße führt über freies Feld nach Britz . Am Ortsausgang dann folgt eine Radquälstrecke, abwechselnd mit Kopfsteinpflaster aus der Zeit des Großen Kurfürsten und Sand aus der brandenburgischen Streusandbüchse. Zusätzlich geht es rauf und runter. Endlich ist Kloster Chorin erreicht, von hier führt eine breite Straße nach Chorin, das im Ort aber weiterhin mit Kofsteinstücken aufwartet. Der Versuch, den avisierten Wanderweg zum Bahnhof zu finden, scheiterte mehrmals, weil die erforderlichen Wegweiser an den Weggabeln im Wald fehlten. Auch die Annäherung über die Autostraße mußte zweimal versucht werden, weil die Zufahrt über eine kleine Seitenstraße ohne jeglichen Hinweis ist. Von den 95 Tageskilometern habe ich 20 in und um Chorin abgestrampelt. Der Regionalzug nach Berlin-Lichtenberg kam pünktlich. | |||
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Von Neuruppin nach Gransee am 05. Oktober 2005
| Mit dem Zug bei sommerlichen Temperaturen nach Neuruppin. Dann auf der Suche nach dem Radweg nach Rheinsberg, am Bahnhof war kein Hinweis, der erste Hinweis kam nach 7 km. Über Alt-Ruppin geht es nach Norden, nach Molchow. Erst am Molchow-, dann am Tietzensee entlang. Der Weg ist wie vor drei Jahren, teilweise sandig, sehr uneben und ordentlich hügelig. Bei Schwanow stoße ich wieder auf die Wegweiser mit dem mysteriösen "Zippelförde". Da ich diesmal in die andere Richtung fahre, ist es kein Problem, die Richtung Rheinsberg einzuhalten. Bis Zechow geht es auf der Landstraße, dann links ab in den Wald die immer noch schlechte Wegstrecke mit Kopfsteinpflaster nach Rheinsberg hinein (32 km sind erreicht). Dort im Park und auch am Schloß wird gebaut, was die Lust bremst, Fotos zu machen. | |||
| Ein Radweg wie er sein soll | Der Rhin | Rheinsberger See | |
| Auch im Ortszentrum wird gebaut, dadurch schränkt sich die Auswahl der Lokale ein, bei denen man draußen sitzen möchte. Beim Ratskeller, direkt gegenüber dem Schloß, gibt es gutes Essen und was zu trinken und ich entschließe mich, nach Gransee zu fahren. Dazu muß ich mich beeilen, um dort den Zug um 15:27 zu bekommen. Den Rest des Weges fahre ich auf der Landstraße, Gegenwind und etwas Verkehr stören dabei. An sich wäre es eine nette Strecke, regelmäßig wechseln leichte Steigungen und Gefälle. | |||
| Schloß Rheinsberg | Gransee | Gransee | |
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Von
Neustadt an der Dosse nach Neuruppin am 29. August
2005
| Der Sommer ist zurück, strahlend blauer Himmel, über 25°C. Um 10 Uhr Start in Neustadt (Dosse). Es geht nach Norden, die Fahrt durch Kampehl mit dem mumifizierten Ritter Kahlbutz muss leider ausfallen, die Ortseinfahrt wird gebaut. Es geht stattdessen nach Bückwitz und entlang der B5 nach Wusterhausen(Dosse). Neben der Bundesstraße ist ein Rad-/Fußweg, es ist also erträglich. Wusterhausen ist nett hergerichtet, es gibt sogar Cafes und Restaurants, leider ist es zum Einkehren noch zu früh. An der Ostseite des Klempowsees fahre ich nach Bantikow. Auf ruhigen Landstraßen geht es zunächst nach Tornow. | |||
| Wusterhausen (Dosse) | Untersee des Klempowsees | Schloß Bantikow | |
| Immer
in Nähe der Dosse sind Schönberg, Wulkow, Teetz und
schließlich Rossow die nächsten Orte. Hier ist der
Wendepunkt der Tour erreicht, von hier geht es nach Südosten
Richtung Neuruppin. Erst einmal fällt die geplante
Mittagspause aus, das einzige Lokal hat Ruhetag. Auch in den Orten
davor und danach war nichts. Also für die Ostprignitz immer
Stullen und Wasser mitbringen! Neben der Bahnlinie verläuft ein guter Weg, man ist mitten in der Natur (etliche Waldstücke) hört aber immer die Autobahn. Bei Netzeband und Katerbow schwenkt der Weg mal kurz von der Bahn weg, das letzte Stück ist sehr schlecht, dann geht wieder auf der guten Betonspur weiter bis Kränzlin. Gleich danach ist Neuruppin erreicht. |
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| die Dosse | die Dosse | Bahnhof Netzeband | |
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Von
Wittstock an der Dosse nach Waren(Müritz) am 2.
August 2005
| Die Regionalbahn fährt um 8:11 Uhr von Charlottenburg nach Wittstock, kurz vor zehn Uhr ist man da. Am Stadtwall entlang geht es bis zur Meyenburger Str. und dann nach Norden, nach Biesen. Das erste Stück ist als Radtour nicht so aufregend, es geht auf Landstraßen entlang, der Verkehr ist allerdings mäßig. Nach zehn Kilometern wird es erstmals interessanter, ein breiter Schotterweg führt zur Autobahn. Die schmale, neue Brücke ist allerdings asphaltiert, es folgt ein glatter Wirtschaftsweg und dann geht es in den Wald. Hier gibt es ein besonders Kulturgut zu bewundern, eine uralte Kopfsteinpflaster-Straße aus der Zeit der Postkutschen. Den Radfahrer freut sowas natürlich, vor allem, wenn der schmale Sandstreifen am Rand meist durch Brennnesseln überwuchert ist.. Am Ende der Holperstrecke liegt mitten im Wald Below. Hier ist eine Gedenkstätte des Todesmarsches, den die KZ-Häftlinge aus Ravensbrück und Sachsenhausen im April 1945 hier erlitten. | |||
| Wittstock | Kopfsteinpflaster | auf dem Weg nach Bütow | |
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Weiter geht es auf
ruhiger Betonstraße nach Wredenhagen und auf
Landstraßen nach Bütow und Minzow. Hier ist man
schon im Dunstkreis der Müritz, nun gibt es auch
Beschilderungen für Radfahrer. Auf der Straße nach
Röbel biege ich links ab in eine kleine Straße, dem
Hinweis für die Mecklenburgische-Seen-Tour nach. Das erweist
sich als goldrichtig, denn nach zwei Kilometern komme ich genau bei
Gotthun aus dem Wald, was exakt auf meiner geplanten Route liegt. In
der Pension "Müritzblick", etwas abseits der Straße,
sitzt man gemütlich im Garten und kann bei zivilen Preisen
Mittag machen.
Danach geht es auf
dem Müritz-Rundweg, denn ich ja schon einmal befahren habe,
die restlichen 18 km nach Waren, Der Weg ist seitdem an vielen Stellen
verbessert worden, es bleiben nur wenige einspurige Abschnitte
übrig. Der Radverkehr ist hier allerdings heftig. Immer wieder
Gegenverkehr und da viele Familien mit Kindern unterwegs sind, habe ich
oft zu überholen. An der Badstelle vor Klink ist emsiger
Badebetrieb und auch auf dem Campingplatz Kamerun herrscht Hochbetrieb. |
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| Schloß Klink | Waren | Waren (Markt) | |
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Von Nauen nach Neuruppin am 11. Juli 2005
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Es ist ein
heißer sonniger Tag und mit der Regionalbahn fahre ich nach
Nauen. Kurz vor 10 Uhr geht es dort los, im Ort auf dem Radweg, dann
folgt eine glatt asphaltierte Fahrradstraße, die sich hinter
den Gärten und am Feldrand nach Westen schlängelt.
Sie ist eil eines Radweges nach Rathenow, deswegen muß ich in
Berge rechts abbiegen. Es geht nun auf ziehmlich verkehrsfreien
Landstraßen nach Dreibrück, Königshorst,
Dechtow und Hakenberg. Nun folgt ein Betonplattenweg bis Tarmow, die
Landschaft heißt Rhinluch und ist mit vielen kleinen
Kanälen durchzogen.
Nach einem kurzen
Stück auf der Straße bin ich in Fehrbellin. Ein
bekannter Name, nicht nur von dem gleichnamigen Platz in Berlin her.
Bei Hakenberg besiegte der spätere "Große
Kurfürst" Friedrich Wilhelm im Juni 1675 die Schweden, die
Fehrbellin besetzt hatten. |
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| Kirche in Langen (150 Jahre alt); | "Heimatstube" Wustrau | Neuruppin |
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Der Weg
führt an der Westseite des Ruppiner Sees entlang, von dem aber
selten etwas zu sehen ist, weil das Ufer von hohen Bäumen
gesäumt ist. Erst ist eine Kopfsteinstrecke zu
bewältigen, dann ein Stück Betonplatten und dann ein
schmaler zweispuriger Weg. Er ist von beiden Seiten zugewachsen und es
ist unmöglich, den hohen Brennnesseln auszuweichen, manchmal
streifen mich auch kratzige Büsche.
Neuruppin ist in der Innenstadt schön im alten Stil hergerichtet. Es gibt großzügig gestaltete Plätze und viele Hinweisschilder auf Sehenswürdigkeiten und die Fußgängerzonen dürfen vernünftigerweise mit dem Rad befahren werden. Schinkel und Fontane werden als größte Söhne der Stadt mit entspr. Denkmälern gewürdigt. Um halb drei fährt der nächste Zug nach Berlin und setzt damit den Termin für die Beendigung der Stadtbesichtigung. |
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Von Waren (Müritz) nach Rostock am 28. und 29. Juni 2005
| Die Fortsetzung der Tour vom 17./18. Juni auf dem Radfernweg Berlin-Kopenhagen. Mit dem Zug nach Waren, kurz vor 11 Uhr geht es weiter auf dem augeschilderten Radweg. An der Binnenmüritz geht es auf glatter Asphaltstraße nach Westen nach Jabel. Danach durch den Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide, ein riesiges Waldgebiet. Nach einem langen schnurgeraden Waldweg folgt im letzten Drittel wieder Asphalt, bis man vor Linstow den Naturpark durchquert hat. | ||
| Bei Linstow | ||
| Dann geht es weiter auf einen Betonplattenweg und es wird hügelig. Anschließend gibt es furchtbar sandige Wegstrecken, wo man sich richtig durchkämpfen muß. Es geht jetzt um den Krakower See herum u.a. durch das Naturschutzgebiet Nebel und nach Erreichen von Krakow am See ist eine kleine Mittagspause fällig, die im Cafe an der Strandpromenade erfolgt. | ||
| Krakow am See | am Krakower See | bei Bellin auf dem Feld |
| Danach geht es durch Moor- und Heidelandschaft weiter nach Bellin. Dann folgt ein schöner Asphaltweg, der allerdings recht buckelig verläuft. Vor Güstrow bekommt man es wieder mit Verkehr zu tun - zwar immer mit Radweg aber auch vielen Ampeln und die Hinweistafeln für Radfahrer werden unübersichtlich. Ich verliere prompt die Route aber dank der Orientierungstafeln mit Stadtplan finde ich doch den direkten Weg zu meinem Quartier, der Villa Camenz. Kurz nach Vier und nach ca. 76 km treffe ich ein und nach einer kleinen Erholungspause radle ich in die Innenstadt und sehe mir Markt, Fußgängerzone (es ist Markttag), Dom und Schloß an. | ||
| Güstrow: Hauptpost, am Markt, Schloß | ||
| Am nächsten Morgen geht es nach gutem Frühstück um halb Neun wieder auf die Strecke. Kaum aus der Stadt heraus, verläuft der Radweg acht Kilometer am Bützow-Güstrow-Kanal entlang. In Bützow habe ich meine Wasservorräte auffrischen müssen, weil ich meine Wasserflasche im Hotel vergessen hatte. | ||
| Am Bützow-Güstrow-Kanal | Rathaus Bützow | |
| Die Straße ist meist glatter Asphalt, es gibt auch Kopfsteinpflasterstücke und Schotterwege und mal sandige Abschnitte. Von Passin bis Schwaan wird es wieder hügelig. Auch hinter Schwaan gibt es zwei Anstiege. An einem Rastplatz lege ich eine kleine Verschnaufpause ein und dann geht es zügig auf Asphalt nach Rostock hinein. Hier sind durchgängig Radwege und weil es erst 12 Uhr ist, fahre ich erst einmal zum Marktplatz und sehe mich in der Fußgängerzone um .Hier herrscht ein munteres Treiben, die Innenstadt ist zum großen Teil renoviert und es wird auch noch viel gebaut. | ||
| Rostock: Rathaus, am Rathausplatz, Fußgängerzone | ||
| Für weitere Aktivitäten fehlt mir der Drive. Zum Seehafen wären es noch einmal 15 km und ich habe mir den Zug 14:33 zurück nach Berlin ausgesucht. Darum fahre ich zum Hauptbahnhof und entspanne bis zur Abfahrt im bereitgestellten, klimatisierten RE. Heute waren es nur 64 km, aber der Wind und die Hügel machen es leicht zu "gefühlten" 80. | ||
| Link für weitere Infos: http://www.bike-berlin-copenhagen.com/ | ||
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Von Hennigsdorf nach Waren am 17. und 18. Juni 2005
| Oben: Fähre Friedrichsthal, Weg nach
Bernöwe, am Vosskanal Unten: Zehdenick, Ziegeleipark Mildenberg, Fürstenberg |
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| Jetzt wurde es langsam hügelig und an der Gedenkstätte Ravensbrück vorbei erreichte ich Fürstenberg. Hier habe ich mich am Marktplatz nur kurz umgesehen, um zum Bahnhof zu fahren. Es war 18:12 Uhr, um Viertel wäre ein Zug nach Berlin gegangen, für den Fall, dass ich kein Quartier finde. Ich habe in Strasen angerufen, es war ein Zimmer frei und so bin ich weitergefahren. Es waren noch ca. 12 km, die jedoch recht hügelig ausfielen. Hier verließ ich das Land Brandenburg und war nun in Mecklenburg. Um 19 Uhr traf ich in Strasen ein und fand im zweiten Anlauf auch das direkt an der Schleuse gelegene Hotel Zum Löwen. Das Zimmer war komfortabel, mit Dusche und TV und nach Abendessen und Bier bin ich mit 115 km in den Beinen ins Bett gesunken. | |||
| Oben: Ankershagen, Kirche und vor dem
Schliemann-Museum, Mohn und Kornblumen Unten: Einer der vielen Seen am Weg, Waren an der Müritz, Hafen |
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Kurz vor neun ging
es weiter, es waren nun sehr steile Auf- und Abfahrten zu bezwingen.
Zweimal wurde sogar das Absteigen wegen starken Gefälles
vorgeschrieben, habe ich nicht gemacht - bin ich
Fußgänger oder was? Der Weg führte durch
Wald und immer wieder an Seen entlang. So erreichte ich Wesenburg.
Weiter nach Norden über hügelige Feldwege bis zum
Haltepunkt Groß Quassow, von dort auf glatter
Straße nach Useriner Mühle und Zwenzow. Dort habe
ich eine erste Pause gemacht. Direkt dahinter fängt der
Müritzer Nationalpark an. Der Weg führte durch Wald
immer leicht wellig bis nach Ankershagen. Hier ist Heinrich Schliemann
geboren. Im "Silberschälchen" bin ich eingekehrt, man
saß an der Straße. Es war den ganzen Tag sonnig
aber auch sehr windig. Die nächsten 20 Kilomter ging es mehr
oder weniger über freies Feld und der Wind pfiff
ständig von allen Seiten. Die letzten 7 Kilomter bis Waren
führten wieder durch Wald. Die Hafenpromenade in Waren war gut
besucht. Im Hafen war vor lauter Yachten kaum noch Wasser zu sehen. Vor
jedem Haus standen Stühle und Tische, die Cafes
türmten sich sogar zweistufig in den anliegenen
Häusern. Ich bin zum Bahnhof gefahren, der nächste
Zug nach Berlin war der Interconnex um 16:19 Uhr, mit dem ich schnell,
bequem und sehr freundlich bedient nach Lichtenberg gefahren bin.
Insgesamt bin ich
an den zwei Tagen ca. 200 km gefahren und den Rest des Radweges
Berlin-Kopenhagen werde ich auch noch gelegentlich machen.
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| Link für weitere Infos: http://www.bike-berlin-copenhagen.com/ | |||
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Fürstenberg - Oranienburg am 04. September 2004
| Bei herrlichem Spätsommerwetter mit der Bahn nach Fürstenberg. Auf dem Radfernweg Berlin-Kopenhagen bin ich nach Oranienburg gefahren (ca.90 km). Man kann auch sagen von KZ Ravensbrück zu KZ Sachsenhausen, aber das war heute nicht mein Thema. An der Gedenkstätte Ravensbrück vorbei ging es ans andere Ende des Stolpsees zur Klosterruine Himmelpfort | |
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Der Radweg ist zum
großen Teil neu angelegt und auf der ganzen Strecke
vorbildlich ausgeschildert. Er ist ein glattes, breites Asphaltband,
das abseits des Verkehrs durch viel Wald geführt ist. Nur
hinter Liebenwalde sind 3 km auf vielbefahrener Straße, wo
man von rücksichtslosen Autofahrern bedrängt wird.
Im Ziegeleipark
Mildenberg habe ich eine kleine Mittagspause gemacht, Zehdenick hat
eine schöne Innenstadt, danach geht es 12 km am Vosskanal
entlang bis Liebenwalde. Bei Friedrichsthal wird man von einer kleinen,
kostenlosen Fähre über den Oder-Havel-Kanal gesetzt.
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Rheinsberg, Lindow, Neuruppin am 20. Juni 2003
| Mit der Regionalbahn bin ich von Jungfernheide über Henningsdorf und Neuruppin nach Rheinsberg gefahren. Hinterm Bahnhof gleich links auf dem bereits bekannten Weg nach Zechow und Klosterheide am Gundelacksee. Bis hier war der Weg gut beschildert und ging wunderschön glatt durch den Wald. Der Wind wehte kräftig aber glücklicherweise von hinten. Bei der Einfahrt nach Lindow machte sich Durst und Hunger bemerkbar und eine drohende Regenwolke kam hinzu, so wurde in der "Seeperle" am Ufer Pause gemacht und der Regenschauer abgewartet. | |
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| Weiter sollte es nach Wulkow gehen, auf der Karte ein guter Weg, in der Natur leider nicht zu finden und so ging es der Nase nach, über total versandete Reitwege direkt in ein militärisches Sperrgebiet ("Lebensgefahr!, Schöne Grüße, Ihr Bundesvermögensamt Potsdam"). Nach einer halben Stunde endlich wieder eine Straße und dann der Weg nach Wulkow. Dort drohte ein Gewitter, dass sich mit ergiebigem Regen und Sturmböen austobte. Ich stand unter einem Baum an der Mauer einer verlassenen Kaserne. Danach brauchte ich drei Anläufe, bis aus dem kleinen Ort die richtige Ausfahrt nach Nietwerder gefunden war (keine Schilder). Kaum dort angekommen, mußte ich unter einer Eiche Zuflucht vor dem nächsten Regensturm suchen. Nun versprachen die durchnäßten Waldwege keine schöne Radtour mehr, und ich beschloß, die angezeigten zwei Kilometer nach Neuruppin als Abschlußetappe zu sehen. Daß es nach den zwei Kilometern auf einmal 4 km nach Neuruppin waren, konnte mich nicht aufhalten. In Neuruppin sind alle wichtigen Gebäude gut ausgeschildert und so fand ich ohne Probleme den Bahnhof Rheinsberger Tor. Von dort ging es mit der RB wieder nach Berlin. | |
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Mitwirkende: Iris, Petra und
RamonWetter: hervorragend Wegstrecke: sehr abwechslungsreich, Asphaltstraßen und Waldwege (z.T. sehr lustig) Verpflegung: Kaffee: Fontanehaus in Neuglobsow, Mittag: im golden Anker in Rheinsberg Ablauf: Mit der Regionalbahn ab 8:36 Uhr von
Friedrichstraße nach Gransee. Vor dem Ausstieg waren erst die
Fahrräder zu sortieren. Um 10 Uhr stiegen wir aufs Rad, auf
glatten Straßen bei frischem Wind über
Großwoltersdorf und Menz nach Neuglobsow am Stechlin. Dort
nahm man unter der Fontane-Linde einen Kaffee und probierte Petras
Pumpe aus... und mit Hilfe eines freundlichen Radfahrers und seiner
Pumpe gab es auch wieder Luft in die Reifen.
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Entlang des Sees ging es auf sehr wurzelhaltigen
Wegen halb um den See herum (nicht ohne die Füße
hineinzustecken). Wir waren über die Größe
des Stechlin überrascht, die Aussicht auf den See konnte man
während der Fahrt kaum genießen, der Weg erforderte
die volle Konzentration. Dann dem Wegweiser nach rechts hinauf
über die Berge und am Wittwesee vorbei nach Rheinsberg. Nach
dem Mittagsmahl im Goldenen Anker (frische Pfifferlinge bzw.
Matjesfilets) fuhren wir um den Schloßpark zur
Schloßansicht. Dann zum Bahnhof und zur Tankstelle (Luft
pumpen) und weiter nach Süden über Zechow, Schwanow
nach Zermützel. Am Tietzensee und Molchowsee entlang ging es
schön im Wald nach Neuruppin - es war nicht immer alles eben,
die Gangschaltungen wurden schon voll "ausgefahren".
![]() Die Wege waren größtenteils sehr gut ausgeschildert. Nur hinter Rheinsberg, auf dem Weg nach Neuruppin gaben uns die Straßenschilder Rätsel auf. Vor allem Zippelsförde war auf keiner Karte zu finden - erst vier Tage danach, auf einer Deutschlandkarte (1:300000).
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Mitwirkende: Iris, Petra
und RamonWetter: wie angekündigt, schön bei 25 °C Wegstrecke:
ca. 80 km, alle Arten Straßen und Wegen. Gute Balance und Mut
sind manchmal gefragt, Kondition immer (viele kleine Steigungen, z.T.
kräftiger Art).
Die Abfahrt des Regionalexpreß nach Stralsund am Bahnhof Friedrichstraße war ganz ruhig (wir waren gerade eine Minute vorher eingetroffen), dann füllte sich der Zug und ab Bernau waren alle Gänge mit Leuten, Gepäck und Rädern zugestellt. Der Ausstieg in Seehausen erforderte dementsprechend einige Minuten Vorbereitung, hat dann aber erstaunlich gut geklappt - mit Hilfe der Mitreisenden. Der Start ging nach hinten los, auf der Radtourenkarte war der Bahnhof total falsch eingezeichnet und wir fuhren in die verkehrte Richtung. Dadurch fanden wir ungewollt den "Mittelpunkt der Uckermark", machten am Rastplatz dort ein kleines Frühstück und nahmen die Straße unter die Räder, diesmal in die richtige Richtung.
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| Mitwirkende:
Iris, Petra und Ramon Wetter: trotz mieser Prognose prima Radfahrwetter Wegstrecke:
90 km; sehr gut angelegte und beschilderte Radtour, man ist halt im
Naturpark! Die Strecke ist nicht schwierig aber
geländegängige Fahrer haben mehr Spaß.
Verpflegung:
Morgenkaffee: auf dem Markt in Waren, Mittag: gut rustikal in Vipperow,
Kaffe und Kuchen (lecker Mohnkuchen) im Reiterhof in Gotthun.
Ablauf:Mit dem RE5 um
6:34 ab Bahnhof Friedrichstraße, Ankunft in Waren um 8:45.
Zur Orientierung und des Kaffees wegen erst einmal auf den Marktplatz.
Waren hat eine schöne Altstadt, einen hübsch
angelegten Hafen und überall Radwege. Den Schildern
"Müritz-Rundweg" nach ging es nach Südosten raus aus
der Stadt. Auf sehr guten Radwegen fuhren wir durch den Wald und kamen
dann in eine Sumpfgegend, mit vielen abgestorbenen Bäumen.
Erst durchquerten wir den "Röbelschen Wold" und dann den
"Specker Wold". Aussichstürme erlaubten weite Blicke in die
unberührte Landschaft. Vor allem die sehr unterschiedlichen
Arten, von Heide über Sumpf zu Wald machten die Tour so
interessant. Wir ließen den Specker See links liegen und
radelten nach Boeck, Boecker Mühle und Bolter Mühle.
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Dort, in einer
farbenprächtigen Blumenwiese, passierte das Malheur: beim
Fotografieren knickte Iris um und der Knöchel tat nicht nur
höllisch weh, er schwoll auch an. Mit Brackwasser aus dem
Mühlenbach wurde notdürftig Kühlung
versucht. Gehen konnte sie nicht, Radfahren ging noch so.
![]() Weiter ging es durch Rechlin und über
die Brücke des Müritz-Havel-Kanals und den
Müritzarm. Hier hatte man mal wieder kurz Kontakt mit dem
Straßenverkehr, gleich danach ging es wieder in die
grüne Landschaft zurück. In Vipperow wurde Mittag
gemacht, hier kamen auch die einzigen paar Regentropfen des Tages. Der
Müritzrundweg führte uns dann nach Röbel,
Gothum, SietowDorf am Ufer entlang nach Klink. Dort war etwas
Promenadenbetrieb, wir hielten uns nicht lange auf und erreichten dann
Kamerun, die riesige Campingsiedlung bei Waren. Kurz vor
sieben Uhr waren wir wieder am Bahnhof Waren, gerade fuhr uns ein
Regionalzug vor der Nase weg aber Wunder der Technik: nur sieben
Minuten später kam der nächste. Um 21 Uhr waren wir
wieder in Berlin-Friedrichstr.
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Mit der S-Bahn nach Birkenwerder, rechts aus dem
Bahnhof raus entlang dem Bahndamm unter ihn durch und man ist
draußen im Wald. Entlang der Briese sind an beiden Seiten
schöne Wege. Immer hat man den Eindruck, der Weg auf der
anderen Seite ist schöner, wenn man dann gewechselt hat, ist
kein Unterschied festzustellen. Der dichte Wald und die in
Wassernähe sehr unterschiedliche Vegetation ist für Großstädter
beeindruckend. Bald erreicht man Zühlsdorf und auf Landstraßen geht es nach Wandlitz. Der Ort hat nicht sehr imponiert und man kommt von der Südseite auch nirgends richtig an den See. Weiter am Liepnitzsee entlang durch ausgedehnte Wälder in Richtung Lobetal. Beim letzten Stück vor Bernau haben wir den Faden verloren und es war eine furchtbare Schotterstraße zu bewältigen, die uns und den Rädern alles abverlangte. Schließlich erreichten wir wieder festen Boden und die restlichen drei Kilometer nach Bernau waren eine Erlösung. Das Schützenhaus als "erstes" Haus am Platze war zur Mittagsrast hoch willkommen. Auf dem Weg zum S-Bahnhof erwischte uns noch ein kräftiger Regenschauer, der trotz prima Regenkleidung im Buswartehäuschen ausgestanden wurde. |
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