Touren im Norden von Berlin

Jun 11 Waren - Plau 
Jun 09 Pasewalk-Usedom Mai 06 Karow-Bernau-Frohnau Jun 05 Berlin-Waren (Müritz)
Aug 08 Berlin-Pasewalk Okt 05 Frohnau - Kloster Chorin Sept 04 Fürstenberg-Oranienburg
Aug 07 Gransee - Oranienburg  Okt 05 Neuruppin-Gransee  Jun 03 Rheinsberg-Neuruppin
Aug 06 Neuruppin-Fürstenberg Aug 05 Neustadt - Neuruppin Jul 02 Uckermark/Schorfheide
Jul 06 Mildenberg Aug 05 Wittstock-Waren Jul 02 Müritz-Rundfahrt
Jun 06 Zehdenick - Prenzlau  Jul 05 Nauen-Neuruppin Jun 02 Gransee-Neuruppin
Jun 06 Oranienburg - Gransee Jun 05 Waren (Müritz)-Rostock  Mai 02 Briesetal

Waren (Müritz) - Plau - Waren

21. und 22. Juni 2011
Waren (Müritz) HafenPlau
Start und Ziel: Waren an der MüritzRadtour nach Plau, Übernachtung
und zurück nach Waren
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Frohnau - Kloster Chorin

Von Berlin-Frohnau nach Kloster Chorin am 12. Oktober 2005

Es ist wieder ein sonniger Herbsttag. Mit der S-Bahn fahre ich bis Frohnau, von dort ist der Weg nach Hohen Neuendorf gut ausgeschildert. Bald ist auch Birkenwerder erreicht und ab jetzt geht es auf dem altbekannten Fernradweg Berlin-Kopenhagen über Lehnitz nach Oranienburg. Am Oder-Havelkanal entlang ist die Fähre in Friedrichsthal nicht mehr weit und es wird eine kleine Kaffepause eingelegt. Eine schöne Fahrradstraße führt 11 km durch den Wald, bis kurz vor Liebenwalde. Hier verlasse ich den Radweg nach Kopenhagen und fahre kurz nach rechts und dann links auf einer ruhigen Landstraße durch Kreuzbruch. Hinter dem Ort bekommt man einen Eindruck, wie die Straße früher ausgesehen hat und da bekommt der Ortsname auf einmal einen eigenen Sinn. Dann wird es aber ein ordentlicher Waldweg und bei Marienwerder stehen vor dem Goldenen Adler Bänke und Tische vor dem Haus in der Sonne und das ist eine Einladung zur Mittagspause (es ist ja schon 13 Uhr).
Finowkanal Oder-Havel-Kanal Kloster Chorin
Dann folgt ein Stück auf der B167, vor Finowfurt treffe ich wieder auf den Treidelweg am Oder-Havelkanal und fahre ihn bis zum Abzweig nach Lichterfelde. Eine ruhige Landstraße führt über freies Feld nach Britz . Am Ortsausgang dann folgt eine Radquälstrecke, abwechselnd mit Kopfsteinpflaster aus der Zeit des Großen Kurfürsten und Sand aus der brandenburgischen Streusandbüchse. Zusätzlich geht es rauf und runter. Endlich ist Kloster Chorin erreicht, von hier führt eine breite Straße nach Chorin, das im Ort aber weiterhin mit Kofsteinstücken aufwartet. Der Versuch, den avisierten Wanderweg zum Bahnhof zu finden, scheiterte mehrmals, weil die erforderlichen Wegweiser an den Weggabeln im Wald fehlten. Auch die Annäherung über die Autostraße mußte zweimal versucht werden, weil die Zufahrt über eine kleine Seitenstraße ohne jeglichen Hinweis ist. Von den 95 Tageskilometern habe ich 20 in und um Chorin abgestrampelt. Der Regionalzug nach Berlin-Lichtenberg kam pünktlich.
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Neuruppin - Rheinsberg - Gransee

Von Neuruppin nach Gransee am 05. Oktober 2005

Mit dem Zug bei sommerlichen Temperaturen nach Neuruppin. Dann auf der Suche nach dem Radweg nach Rheinsberg, am Bahnhof war kein Hinweis, der erste Hinweis kam nach 7 km. Über Alt-Ruppin geht es nach Norden, nach Molchow. Erst am Molchow-, dann am Tietzensee entlang. Der Weg ist wie vor drei Jahren, teilweise sandig, sehr uneben und ordentlich hügelig. Bei Schwanow stoße ich wieder auf die Wegweiser mit dem mysteriösen "Zippelförde". Da ich diesmal in die andere Richtung fahre, ist es kein Problem, die Richtung Rheinsberg einzuhalten. Bis Zechow geht es auf der Landstraße, dann links ab in den Wald die immer noch schlechte Wegstrecke mit Kopfsteinpflaster nach Rheinsberg hinein (32 km sind erreicht). Dort im Park und auch am Schloß wird gebaut, was die Lust bremst, Fotos zu machen.
Ein Radweg wie er sein soll Der Rhin Rheinsberger See
Auch im Ortszentrum wird gebaut, dadurch schränkt sich die Auswahl der Lokale ein, bei denen man draußen sitzen möchte. Beim Ratskeller, direkt gegenüber dem Schloß, gibt es gutes Essen und was zu trinken und ich entschließe mich, nach Gransee zu fahren. Dazu muß ich mich beeilen, um dort den Zug um 15:27 zu bekommen. Den Rest des Weges fahre ich auf der Landstraße, Gegenwind und etwas Verkehr stören dabei. An sich wäre es eine nette Strecke, regelmäßig wechseln leichte Steigungen und Gefälle.
Schloß Rheinsberg Gransee Gransee
 
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Neustadt(Dosse) - Neuruppin

Von Neustadt an der Dosse nach Neuruppin am 29. August 2005

Der Sommer ist zurück, strahlend blauer Himmel, über 25°C. Um 10 Uhr Start in Neustadt (Dosse). Es geht nach Norden, die Fahrt durch Kampehl mit dem mumifizierten Ritter Kahlbutz muss leider ausfallen, die Ortseinfahrt wird gebaut. Es geht stattdessen nach Bückwitz und entlang der B5 nach Wusterhausen(Dosse). Neben der Bundesstraße ist ein Rad-/Fußweg, es ist also erträglich. Wusterhausen ist nett hergerichtet, es gibt sogar Cafes und Restaurants, leider ist es zum Einkehren noch zu früh. An der Ostseite des Klempowsees fahre ich nach Bantikow. Auf ruhigen Landstraßen geht es zunächst nach Tornow.
Wusterhausen (Dosse) Untersee des Klempowsees Schloß Bantikow
Immer in Nähe der Dosse sind Schönberg, Wulkow, Teetz und schließlich Rossow die nächsten Orte. Hier ist der Wendepunkt der Tour erreicht, von hier geht es nach Südosten Richtung Neuruppin. Erst einmal fällt die geplante Mittagspause aus, das einzige Lokal hat Ruhetag. Auch in den Orten davor und danach war nichts. Also für die Ostprignitz immer Stullen und Wasser mitbringen!
Neben der Bahnlinie verläuft ein guter Weg, man ist mitten in der Natur (etliche Waldstücke) hört aber immer die Autobahn. Bei Netzeband und Katerbow schwenkt der Weg mal kurz von der Bahn weg, das letzte Stück ist sehr schlecht, dann geht wieder auf der guten Betonspur weiter bis Kränzlin. Gleich danach ist Neuruppin erreicht.
die Dosse die Dosse Bahnhof Netzeband
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Wittstock(Dosse) - Waren(Müritz)

Von Wittstock an der Dosse nach Waren(Müritz) am 2. August 2005

Die Regionalbahn fährt um 8:11 Uhr von Charlottenburg nach Wittstock, kurz vor zehn Uhr ist man da. Am Stadtwall entlang geht es bis zur Meyenburger Str. und dann nach Norden, nach Biesen. Das erste Stück ist als Radtour nicht so aufregend, es geht auf Landstraßen entlang, der Verkehr ist allerdings mäßig. Nach zehn Kilometern wird es erstmals interessanter, ein breiter Schotterweg führt zur Autobahn. Die schmale, neue Brücke ist allerdings asphaltiert, es folgt ein glatter Wirtschaftsweg und dann geht es in den Wald. Hier gibt es ein besonders Kulturgut zu bewundern, eine uralte Kopfsteinpflaster-Straße aus der Zeit der Postkutschen. Den Radfahrer freut sowas natürlich, vor allem, wenn der schmale Sandstreifen am Rand meist durch Brennnesseln überwuchert ist.. Am Ende der Holperstrecke liegt mitten im Wald Below. Hier ist eine Gedenkstätte des Todesmarsches, den die KZ-Häftlinge aus Ravensbrück und Sachsenhausen im April 1945 hier erlitten.
Wittstock Kopfsteinpflaster auf dem Weg nach Bütow
Weiter geht es auf ruhiger Betonstraße nach Wredenhagen und auf Landstraßen nach Bütow und Minzow. Hier ist man schon im Dunstkreis der Müritz, nun gibt es auch Beschilderungen für Radfahrer. Auf der Straße nach Röbel biege ich links ab in eine kleine Straße, dem Hinweis für die Mecklenburgische-Seen-Tour nach. Das erweist sich als goldrichtig, denn nach zwei Kilometern komme ich genau bei Gotthun aus dem Wald, was exakt auf meiner geplanten Route liegt. In der Pension "Müritzblick", etwas abseits der Straße, sitzt man gemütlich im Garten und kann bei zivilen Preisen Mittag machen.

Danach geht es auf dem Müritz-Rundweg, denn ich ja schon einmal befahren habe, die restlichen 18 km nach Waren, Der Weg ist seitdem an vielen Stellen verbessert worden, es bleiben nur wenige einspurige Abschnitte übrig. Der Radverkehr ist hier allerdings heftig. Immer wieder Gegenverkehr und da viele Familien mit Kindern unterwegs sind, habe ich oft zu überholen. An der Badstelle vor Klink ist emsiger Badebetrieb und auch auf dem Campingplatz Kamerun herrscht Hochbetrieb.
Um drei Uhr bin ich in Waren, fahre zur Altstadt und sehe mich kurz auf dem Markt um. Viel Zeit bleibt nicht, der nächste Zug nach Berlin fährt um halb Vier.
Aus den vorher geschätzten 50 km sind doch über 70 geworden, es waren einige kleine Abweichungen und unnötige Abstecher dazu gekommen.

Schloß Klink Waren Waren (Markt)
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Nauen - Neuruppin

Von Nauen nach Neuruppin am 11. Juli 2005

Es ist ein heißer sonniger Tag und mit der Regionalbahn fahre ich nach Nauen. Kurz vor 10 Uhr geht es dort los, im Ort auf dem Radweg, dann folgt eine glatt asphaltierte Fahrradstraße, die sich hinter den Gärten und am Feldrand nach Westen schlängelt. Sie ist eil eines Radweges nach Rathenow, deswegen muß ich in Berge rechts abbiegen. Es geht nun auf ziehmlich verkehrsfreien Landstraßen nach Dreibrück, Königshorst, Dechtow und Hakenberg. Nun folgt ein Betonplattenweg bis Tarmow, die Landschaft heißt Rhinluch und ist mit vielen kleinen Kanälen durchzogen.

Nach einem kurzen Stück auf der Straße bin ich in Fehrbellin. Ein bekannter Name, nicht nur von dem gleichnamigen Platz in Berlin her. Bei Hakenberg besiegte der spätere "Große Kurfürst" Friedrich Wilhelm im Juni 1675 die Schweden, die Fehrbellin besetzt hatten.
Über den Ort Langen geht es weiter nach Wustrau-Altfriesack, damit ist der Ruppiner See erreicht und es ist Zeit für die Mittagspause. Vor dem Landhotel Wustrau sitzt man im Schatten und blickt auf die ehemalige Schule, die jetzt "Heimatstube" ist. Nach zwei Apfelschorlen und einem Mahl von der Matjeskarte werden die letzten 10 Kilometer in Angriff genommen.

Kirche in Langen (150 Jahre alt); "Heimatstube" Wustrau  Neuruppin
Der Weg führt an der Westseite des Ruppiner Sees entlang, von dem aber selten etwas zu sehen ist, weil das Ufer von hohen Bäumen gesäumt ist. Erst ist eine Kopfsteinstrecke zu bewältigen, dann ein Stück Betonplatten und dann ein schmaler zweispuriger Weg. Er ist von beiden Seiten zugewachsen und es ist unmöglich, den hohen Brennnesseln auszuweichen, manchmal streifen mich auch kratzige Büsche.

Neuruppin ist in der Innenstadt schön im alten Stil hergerichtet. Es gibt großzügig gestaltete Plätze und viele Hinweisschilder auf Sehenswürdigkeiten und die Fußgängerzonen dürfen vernünftigerweise mit dem Rad befahren werden. Schinkel und Fontane werden als größte Söhne der Stadt mit entspr. Denkmälern gewürdigt. Um halb drei fährt der nächste Zug nach Berlin und setzt damit den Termin für die Beendigung der Stadtbesichtigung.

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Waren(Müritz) - Rostock

Von Waren (Müritz) nach Rostock am 28. und 29. Juni 2005

Die Fortsetzung der Tour vom 17./18. Juni auf dem Radfernweg Berlin-Kopenhagen. Mit dem Zug nach Waren, kurz vor 11 Uhr geht es weiter auf dem augeschilderten Radweg. An der Binnenmüritz geht es auf glatter Asphaltstraße nach Westen nach Jabel. Danach durch den Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide, ein riesiges Waldgebiet. Nach einem langen schnurgeraden Waldweg folgt im letzten Drittel wieder Asphalt, bis man vor Linstow den Naturpark durchquert hat.
Bei Linstow
Dann geht es weiter auf einen Betonplattenweg und es wird hügelig. Anschließend gibt es furchtbar sandige Wegstrecken, wo man sich richtig durchkämpfen muß. Es geht jetzt um den Krakower See herum u.a. durch das Naturschutzgebiet Nebel und nach Erreichen von Krakow am See ist eine kleine Mittagspause fällig, die im Cafe an der Strandpromenade erfolgt.
Krakow am See am Krakower See bei Bellin auf dem Feld
Danach geht es durch Moor- und Heidelandschaft weiter nach Bellin. Dann folgt ein schöner Asphaltweg, der allerdings recht buckelig verläuft. Vor Güstrow bekommt man es wieder mit Verkehr zu tun - zwar immer mit Radweg aber auch vielen Ampeln und die Hinweistafeln für Radfahrer werden unübersichtlich. Ich verliere prompt die Route aber dank der Orientierungstafeln mit Stadtplan finde ich doch den direkten Weg zu meinem Quartier, der Villa Camenz. Kurz nach Vier und nach ca. 76 km treffe ich ein und nach einer kleinen Erholungspause radle ich in die Innenstadt und sehe mir Markt, Fußgängerzone (es ist Markttag), Dom und Schloß an.
Güstrow: Hauptpost, am Markt, Schloß
Am nächsten Morgen geht es nach gutem Frühstück um halb Neun wieder auf die Strecke. Kaum aus der Stadt heraus, verläuft der Radweg acht Kilometer am Bützow-Güstrow-Kanal entlang. In Bützow habe ich meine Wasservorräte auffrischen müssen, weil ich meine Wasserflasche im Hotel vergessen hatte.
Am Bützow-Güstrow-Kanal   Rathaus Bützow
Die Straße ist meist glatter Asphalt, es gibt auch Kopfsteinpflasterstücke und Schotterwege und mal sandige Abschnitte. Von Passin bis Schwaan wird es wieder hügelig. Auch hinter Schwaan gibt es zwei Anstiege. An einem Rastplatz lege ich eine kleine Verschnaufpause ein und dann geht es zügig auf Asphalt nach Rostock hinein. Hier sind durchgängig Radwege und weil es erst 12 Uhr ist, fahre ich erst einmal zum Marktplatz und sehe mich in der Fußgängerzone um .Hier herrscht ein munteres Treiben, die Innenstadt ist zum großen Teil renoviert und es wird auch noch viel gebaut.
Rostock: Rathaus, am Rathausplatz, Fußgängerzone
Für weitere Aktivitäten fehlt mir der Drive. Zum Seehafen wären es noch einmal 15 km und ich habe mir den Zug 14:33 zurück nach Berlin ausgesucht. Darum fahre ich zum Hauptbahnhof und entspanne bis zur Abfahrt im bereitgestellten, klimatisierten RE. Heute waren es nur 64 km, aber der Wind und die Hügel machen es leicht zu "gefühlten" 80.
Link für weitere Infos: http://www.bike-berlin-copenhagen.com/
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Henningsdorf - Waren (Müritz)

Von Hennigsdorf nach Waren am 17. und 18. Juni 2005

Mit der S-Bahn fuhr ich bis Heiligensee. Von dort ist es nur ein Kilometer bis Hennigsdorf, zum Einstieg in den Radfernweg Berlin-Kopenhagen. Der Weg ist sehr gut ausgeschildert, man kann die Karte getrost in der Tasche lassen. Durch Birkenwerder ging es nach Oranienburg. Dort habe ich am Lehnitzsee Punkt 12 Uhr eine erste Rast gemacht. Weiter ging es am Oder-Havel-Kanal bis Friedrichsthal, wo eine kleine Fähre den Wanderer ans andere Ufer bringt. Weiter durch den Wald durch Bernöwe bis man an die Straße nach Liebenwalde kommt. Die nächsten vier Kilometer ist ausnahmsweise mit dem Verkehr zu kämpfen. Der Ortskern in Liebenwalde ist endlich fertig renoviert. Hinter der Kirche geht es ab nach Bischofswerder und von da am Vosskanal entlang.In Krewelin habe ich auf dem Rastplatz eine Pause gemacht. Kurz vor Zehdenick fing es an zu Nieseln. Das legte sich bald wieder und als ich im Ziegeleipark Mildenberg eine Bockwurst zum Kaffee verzehrte, konnte man gemütlich draußen sitzen. Weiter ging es nach Dannenwalde, durch den Wald nach Bredereiche und Himmelpfort.
Oben: Fähre Friedrichsthal, Weg nach Bernöwe, am Vosskanal
Unten: Zehdenick, Ziegeleipark Mildenberg, Fürstenberg
Jetzt wurde es langsam hügelig und an der Gedenkstätte Ravensbrück vorbei erreichte ich Fürstenberg. Hier habe ich mich am Marktplatz nur kurz umgesehen, um zum Bahnhof zu fahren. Es war 18:12 Uhr, um Viertel wäre ein Zug nach Berlin gegangen, für den Fall, dass ich kein Quartier finde. Ich habe in Strasen angerufen, es war ein Zimmer frei und so bin ich weitergefahren. Es waren noch ca. 12 km, die jedoch recht hügelig ausfielen. Hier verließ ich das Land Brandenburg und war nun in Mecklenburg. Um 19 Uhr traf ich in Strasen ein und fand im zweiten Anlauf auch das direkt an der Schleuse gelegene Hotel Zum Löwen. Das Zimmer war komfortabel, mit Dusche und TV und nach Abendessen und Bier bin ich mit 115 km in den Beinen ins Bett gesunken.
Oben: Ankershagen, Kirche und vor dem Schliemann-Museum, Mohn und Kornblumen
Unten: Einer der vielen Seen am Weg, Waren an der Müritz, Hafen
Kurz vor neun ging es weiter, es waren nun sehr steile Auf- und Abfahrten zu bezwingen. Zweimal wurde sogar das Absteigen wegen starken Gefälles vorgeschrieben, habe ich nicht gemacht - bin ich Fußgänger oder was? Der Weg führte durch Wald und immer wieder an Seen entlang. So erreichte ich Wesenburg. Weiter nach Norden über hügelige Feldwege bis zum Haltepunkt Groß Quassow, von dort auf glatter Straße nach Useriner Mühle und Zwenzow. Dort habe ich eine erste Pause gemacht. Direkt dahinter fängt der Müritzer Nationalpark an. Der Weg führte durch Wald immer leicht wellig bis nach Ankershagen. Hier ist Heinrich Schliemann geboren. Im "Silberschälchen" bin ich eingekehrt, man saß an der Straße. Es war den ganzen Tag sonnig aber auch sehr windig. Die nächsten 20 Kilomter ging es mehr oder weniger über freies Feld und der Wind pfiff ständig von allen Seiten. Die letzten 7 Kilomter bis Waren führten wieder durch Wald. Die Hafenpromenade in Waren war gut besucht. Im Hafen war vor lauter Yachten kaum noch Wasser zu sehen. Vor jedem Haus standen Stühle und Tische, die Cafes türmten sich sogar zweistufig in den anliegenen Häusern. Ich bin zum Bahnhof gefahren, der nächste Zug nach Berlin war der Interconnex um 16:19 Uhr, mit dem ich schnell, bequem und sehr freundlich bedient nach Lichtenberg gefahren bin.
Insgesamt bin ich an den zwei Tagen ca. 200 km gefahren und den Rest des Radweges Berlin-Kopenhagen werde ich auch noch gelegentlich machen.
Link für weitere Infos: http://www.bike-berlin-copenhagen.com/
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Fürstenberg - Oranienburg

Fürstenberg - Oranienburg am 04. September 2004

Bei herrlichem Spätsommerwetter mit der Bahn nach Fürstenberg. Auf dem Radfernweg Berlin-Kopenhagen bin ich nach Oranienburg gefahren (ca.90 km). Man kann auch sagen von KZ Ravensbrück zu KZ Sachsenhausen, aber das war heute nicht mein Thema. An der Gedenkstätte Ravensbrück vorbei ging es ans andere Ende des Stolpsees zur Klosterruine Himmelpfort
Der Radweg ist zum großen Teil neu angelegt und auf der ganzen Strecke vorbildlich ausgeschildert. Er ist ein glattes, breites Asphaltband, das abseits des Verkehrs durch viel Wald geführt ist. Nur hinter Liebenwalde sind 3 km auf vielbefahrener Straße, wo man von rücksichtslosen Autofahrern bedrängt wird.
Im Ziegeleipark Mildenberg habe ich eine kleine Mittagspause gemacht, Zehdenick hat eine schöne Innenstadt, danach geht es 12 km am Vosskanal entlang bis Liebenwalde. Bei Friedrichsthal wird man von einer kleinen, kostenlosen Fähre über den Oder-Havel-Kanal gesetzt.
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Rheinsberg - Lindow - Neuruppin

Rheinsberg, Lindow, Neuruppin am 20. Juni 2003

Mit der Regionalbahn bin ich von Jungfernheide über Henningsdorf und Neuruppin nach Rheinsberg gefahren. Hinterm Bahnhof gleich links auf dem bereits bekannten Weg nach Zechow und Klosterheide am Gundelacksee. Bis hier war der Weg gut beschildert und ging wunderschön glatt durch den Wald. Der Wind wehte kräftig aber glücklicherweise von hinten. Bei der Einfahrt nach Lindow machte sich Durst und Hunger bemerkbar und eine drohende Regenwolke kam hinzu, so wurde in der "Seeperle" am Ufer Pause gemacht und der Regenschauer abgewartet.
Weiter sollte es nach Wulkow gehen, auf der Karte ein guter Weg, in der Natur leider nicht zu finden und so ging es der Nase nach, über total versandete Reitwege direkt in ein militärisches Sperrgebiet ("Lebensgefahr!, Schöne Grüße, Ihr Bundesvermögensamt Potsdam"). Nach einer halben Stunde endlich wieder eine Straße und dann der Weg nach Wulkow. Dort drohte ein Gewitter, dass sich mit ergiebigem Regen und Sturmböen austobte. Ich stand unter einem Baum an der Mauer einer verlassenen Kaserne. Danach brauchte ich drei Anläufe, bis aus dem kleinen Ort die richtige Ausfahrt nach Nietwerder gefunden war (keine Schilder). Kaum dort angekommen, mußte ich unter einer Eiche Zuflucht vor dem nächsten Regensturm suchen. Nun versprachen die durchnäßten Waldwege keine schöne Radtour mehr, und ich beschloß, die angezeigten zwei Kilometer nach Neuruppin als Abschlußetappe zu sehen. Daß es nach den zwei Kilometern auf einmal 4 km nach Neuruppin waren, konnte mich nicht aufhalten. In Neuruppin sind alle wichtigen Gebäude gut ausgeschildert und so fand ich ohne Probleme den Bahnhof Rheinsberger Tor. Von dort ging es mit der RB wieder nach Berlin.
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Gransee - Stechlin - Neuruppin

Gransee, Stechlinsee, Rheinsberg nach Neuruppin am 22. Juni 2002
Mitwirkende: Iris, Petra und Ramon
Wetter: hervorragend
Wegstrecke: sehr abwechslungsreich, Asphaltstraßen und Waldwege (z.T. sehr lustig)
Verpflegung: Kaffee: Fontanehaus in Neuglobsow, Mittag: im golden Anker in Rheinsberg
Ablauf:

Mit der Regionalbahn ab 8:36 Uhr von Friedrichstraße nach Gransee. Vor dem Ausstieg waren erst die Fahrräder zu sortieren. Um 10 Uhr stiegen wir aufs Rad, auf glatten Straßen bei frischem Wind über Großwoltersdorf und Menz nach Neuglobsow am Stechlin. Dort nahm man unter der Fontane-Linde einen Kaffee und probierte Petras Pumpe aus... und mit Hilfe eines freundlichen Radfahrers und seiner Pumpe gab es auch wieder Luft in die Reifen.
Entlang des Sees ging es auf sehr wurzelhaltigen Wegen halb um den See herum (nicht ohne die Füße hineinzustecken). Wir waren über die Größe des Stechlin überrascht, die Aussicht auf den See konnte man während der Fahrt kaum genießen, der Weg erforderte die volle Konzentration. Dann dem Wegweiser nach rechts hinauf über die Berge und am Wittwesee vorbei nach Rheinsberg. Nach dem Mittagsmahl im Goldenen Anker (frische Pfifferlinge bzw. Matjesfilets) fuhren wir um den Schloßpark zur Schloßansicht. Dann zum Bahnhof und zur Tankstelle (Luft pumpen) und weiter nach Süden über Zechow, Schwanow nach Zermützel. Am Tietzensee und Molchowsee entlang ging es schön im Wald nach Neuruppin - es war nicht immer alles eben, die Gangschaltungen wurden schon voll "ausgefahren".

Die Wege waren größtenteils sehr gut ausgeschildert. Nur hinter Rheinsberg, auf dem Weg nach Neuruppin gaben uns die Straßenschilder Rätsel auf. Vor allem Zippelsförde war auf keiner Karte zu finden - erst vier Tage danach, auf einer Deutschlandkarte (1:300000).

Bei der Rückfahrt im Regionalzug gab es noch eine Überraschung: der Zug fuhr zwar flott nach Henningsdorf, dann ging es aber plötzlich wieder zurück. Er machte eine Schleife, um über Falkensee und Spandau nach Charlottenburg zu fahren.
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Uckermark/Schorfheide

Von Seehausen zum Schiffshebewerk Niederfinow am 27. Juli 2002
Mitwirkende: Iris, Petra und Ramon
Wetter: wie angekündigt, schön bei 25 °C
Wegstrecke: ca. 80 km, alle Arten Straßen und Wegen. Gute Balance und Mut sind manchmal gefragt, Kondition immer (viele kleine Steigungen, z.T. kräftiger Art).

Die Abfahrt des Regionalexpreß nach Stralsund am Bahnhof Friedrichstraße war ganz ruhig (wir waren gerade eine Minute vorher eingetroffen), dann füllte sich der Zug und ab Bernau waren alle Gänge mit Leuten, Gepäck und Rädern zugestellt. Der Ausstieg in Seehausen erforderte dementsprechend einige Minuten Vorbereitung, hat dann aber erstaunlich gut geklappt - mit Hilfe der Mitreisenden.

Der Start ging nach hinten los, auf der Radtourenkarte war der Bahnhof total falsch eingezeichnet und wir fuhren in die verkehrte Richtung. Dadurch fanden wir ungewollt den "Mittelpunkt der Uckermark", machten am Rastplatz dort ein kleines Frühstück und nahmen die Straße unter die Räder, diesmal in die richtige Richtung.

Rechts lag der Oberucker See,vor uns eine glatte Landstraße ohne Verkehr; flott ging es über Warnitz und Stegelitz, vor der Bauernschänke gab es einen Kaffee. Frisch fuhren wir weiter und landeten in Afrika. Wir hatten uns nicht verfahren, die Siedlung bei der Hessenhagener Mühle heißt so - weil sich Flüchtlinge nach 1945 in Erdhöhlen angesiedelt hatten.

Weiter in schöner hügeliger Landschaft nach Temmen und über Ringenwalde und Friedrichswalde nach Joachimsthal. Ein moddriger Waldweg in Ufernähe des Grimnitzsees führte uns kurz vor Althüttendorf zu einer Ferienanlage, in der eine Gaststätte zum Mittagessen einlud. Ausgruht und gestärkt ging es wieder aufs Rad. Als wir die nächste Hauptstraße erreichten, gerieten Landkarte und Realität etwas auseinander und nach zwei Kilometer auf dicht befahrener Straße wurde die Wegmarkierung "blauer Streifen auf weißem Grund" an einem Pfahl dankbar angenommen und es hieß "rein in den Busch".

Da umfing uns gleich nach wenigen Metern der Hauch von Abenteuer. Keine Menschenseele zu sehen und der Weg machte den Eindruck als sei hier lange keiner mehr gewesen. Gefälle und Steigungen wechselten sich ab und der Untergrund erforderte die volle Konzentration. Nur die gelegentlich wiederkehrende Wegmarkierung nährte die Hoffnung auf einen guten Ausgang. Der dichte Wald brachte uns das Erlebnis "Natur pur" nahe, passend dazu war die Sichtung eines Waschbären. Leider konnten wir keine Pause machen, denn die Blutsauger hatten schon lange auf uns gewartet und stürzten sich bei jedem Halt auf uns.Schließlich erreichten wir wieder freies Land und von Senftenhütte fuhren wir weiter nach Süden. Chorin ließen wir links liegen, uns war nicht nach Kloster und Touristenandrang. Wir erreichten Britz (Foto: Kirche in Britz) und fuhren dann am Oder-Havel-Kanal entlang Richtung Schiffshebewerk. Dort waren wir kurz nach Kassenschluß glücklich angekommen und konnten noch Kaffe und Kuchen genießen und uns am Bahnhof Niederfinow in die Regionalbahn nach Berlin setzen.

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Müritz-Rundfahrt

Von Waren im Uhrzeigersinn um die Müritz am 6. Juli 2002
Mitwirkende: Iris, Petra und Ramon
Wetter: trotz mieser Prognose prima Radfahrwetter
Wegstrecke: 90 km; sehr gut angelegte und beschilderte Radtour, man ist halt im Naturpark! Die Strecke ist nicht schwierig aber geländegängige Fahrer haben mehr Spaß.
Verpflegung: Morgenkaffee: auf dem Markt in Waren, Mittag: gut rustikal in Vipperow, Kaffe und Kuchen (lecker Mohnkuchen) im Reiterhof in Gotthun.
Ablauf:
Mit dem RE5 um 6:34 ab Bahnhof Friedrichstraße, Ankunft in Waren um 8:45. Zur Orientierung und des Kaffees wegen erst einmal auf den Marktplatz. Waren hat eine schöne Altstadt, einen hübsch angelegten Hafen und überall Radwege. Den Schildern "Müritz-Rundweg" nach ging es nach Südosten raus aus der Stadt. Auf sehr guten Radwegen fuhren wir durch den Wald und kamen dann in eine Sumpfgegend, mit vielen abgestorbenen Bäumen. Erst durchquerten wir den "Röbelschen Wold" und dann den "Specker Wold". Aussichstürme erlaubten weite Blicke in die unberührte Landschaft. Vor allem die sehr unterschiedlichen Arten, von Heide über Sumpf zu Wald machten die Tour so interessant. Wir ließen den Specker See links liegen und radelten nach Boeck, Boecker Mühle und Bolter Mühle.
Dort, in einer farbenprächtigen Blumenwiese, passierte das Malheur: beim Fotografieren knickte Iris um und der Knöchel tat nicht nur höllisch weh, er schwoll auch an. Mit Brackwasser aus dem Mühlenbach wurde notdürftig Kühlung versucht. Gehen konnte sie nicht, Radfahren ging noch so.
Weiter ging es durch Rechlin und über die Brücke des Müritz-Havel-Kanals und den Müritzarm. Hier hatte man mal wieder kurz Kontakt mit dem Straßenverkehr, gleich danach ging es wieder in die grüne Landschaft zurück. In Vipperow wurde Mittag gemacht, hier kamen auch die einzigen paar Regentropfen des Tages. Der Müritzrundweg führte uns dann nach Röbel, Gothum, SietowDorf am Ufer entlang nach Klink. Dort war etwas Promenadenbetrieb, wir hielten uns nicht lange auf und erreichten dann Kamerun, die riesige Campingsiedlung bei Waren.
Kurz vor sieben Uhr waren wir wieder am Bahnhof Waren, gerade fuhr uns ein Regionalzug vor der Nase weg aber Wunder der Technik: nur sieben Minuten später kam der nächste. Um 21 Uhr waren wir wieder in Berlin-Friedrichstr.
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Briesetal

Birkenwerder, Briesetal, Wandlitz nach Bernau am 11. Mai 2002
Mit der S-Bahn nach Birkenwerder, rechts aus dem Bahnhof raus entlang dem Bahndamm unter ihn durch und man ist draußen im Wald. Entlang der Briese sind an beiden Seiten schöne Wege. Immer hat man den Eindruck, der Weg auf der anderen Seite ist schöner, wenn man dann gewechselt hat, ist kein Unterschied festzustellen. Der dichte Wald und die in Wassernähe sehr unterschiedliche Vegetation ist für Großstädter beeindruckend.

Bald erreicht man Zühlsdorf und auf Landstraßen geht es nach Wandlitz. Der Ort hat nicht sehr imponiert und man kommt von der Südseite auch nirgends richtig an den See. Weiter am Liepnitzsee entlang durch ausgedehnte Wälder in Richtung Lobetal. Beim letzten Stück vor Bernau haben wir den Faden verloren und es war eine furchtbare Schotterstraße zu bewältigen, die uns und den Rädern alles abverlangte. Schließlich erreichten wir wieder festen Boden und die restlichen drei Kilometer nach Bernau waren eine Erlösung. Das Schützenhaus als "erstes" Haus am Platze war zur Mittagsrast hoch willkommen. Auf dem Weg zum S-Bahnhof erwischte uns noch ein kräftiger Regenschauer, der trotz prima Regenkleidung im Buswartehäuschen ausgestanden wurde.

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Stand: 12. Oktober 2005.