Oderin - Vetschau am 23. September 2005
| Es ist Herbstanfang, Sommerwetter und ich habe Appetit auf Quark mit Leinöl - also ab in den Spreewald. Ich nähere mich diesmal von Norden, steige also in Oderin aus dem Zug. Auf der Karte ist der Weg nach Köthen als schlechte Wegstrecke verzeichnet, völlig zu recht. Ab Köthen führt eine schöne Landstraße nach Groß Wasserburg. Dann geht es wieder auf einem Waldweg nach Krausnick. Nach Schlepzig führt eine glatte Straße. Bis hier ist das Gelände übrigends hügelig, erst hinter Schlepzig wird es richtig flach. Es ist Mittag und die ersten 17 km sind gefahren, beim Cafe an der Spree sitzt man in der Sonne unter einem Apfelbaum. | ||
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Auf den glatt asphaltierten
und gut ausgeschilderten Radwegen des Spreewalds fahre
ich nach Lübben. Am Kahnfährhafen vorbei führt der Weg
weiter nach Lübbenau, meist auf einem kleinen Deich. Den
Weg bin ich nun schon das dritte Mal gefahren. In
Lübbenau fahre ich zum kleinen Kahnhafen, 30 km sind
geschafft. Ich kehre diesmal nicht direkt am Hafen ein
sondern ein Stück davor in der
"Spreewald-Idylle". Im Biergarten genieße ich
die Portion Quark mit Leinöl und dann geht es weiter auf
schmalen Wegen und über etliche steile Brücken. Hinter
Wotschofska ist der Weg mit Panzerplatten belegt, sie
sind ca. 10 km der Untergrund. Wenn der Weg das Ziel sein
soll, muß ich sagen, das kann nicht das Ziel sein.
Lange, einsame Wege durch Feld und Flur führen zu
Wegweisern mit unbekannten Zielen. Nur der Stand der
Sonne zeigt mir, dass die Richtung in etwa stimmt. Bei
Burg Kauper treffe ich auf eine richtige Straße und es
gibt auch wieder ordentliche Ortsangaben.
Über Naundorf fahre ich nach Vetschau und halte mich
ran, damit ich den nächsten Zug erreiche. Zwei Minuten
vor Abfahrt treffe ich am Bahnhof ein. Zum Fahrkartenkauf
am Automaten reicht es nicht mehr. Der Schaffner im Zug
ist aber außer Gefecht gesetzt, seine mobile
elektronische Fahrkartenmaschine kommt nicht ins Netz. So
muss ich für lau zurück nach Berlin fahren.
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Lübben-Burg-Lübbenau am 11. August 2005
| Der Himmel ist bedeckt, es ist etwas windig und für Mitte August nicht sehr warm - aber ein guter Tag zum Radfahren. Mit der Regionalbahn bis Lübben und auf der schon mehrmals gefahrenen Strecke geht es nach Lübbenau (am Kleinen Kahnhafen ein kleines Päuschen) und weiter nach Burg. Bis hier sind es 30 km , es ist 14 Uhr und logisch Zeit für eine größere Pause, wieder einmal im Spreewaldbahnhof, dem Paradies für Bahnnostalgiker. | |
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Der Rückweg ist dann etwas
spannender. Zunächst verwirren die Schilder, die das
gleiche Ziel in verschiedene Richtungen anzeigen. Es geht
in Richtung Straupitz, dann am Deich neben dem
Nordumfluter entlang. Hier gibt es einen Abstecher in den
Urwald auf einer immer weniger vorhandenen Spur durchs
Unterholz. Es hatte an den Tagen davor reichlich
geregnet, das war bisher auf den asphaltierten oder
festen Sandwegen nicht weiter aufgefallen - hier stand
das Wasser bis zur Grasnabe und es ging durch einige
Schlammlöcher. Wieder zurück findet sich der Abzweig
bei einem Wehr und es geht weiter auf gutem Weg den Deich
entlang.
Ein Einheimischer gibt den Tip, nach Lübbenau
über Hotel Eiche zu fahren. Nach einem Stück durch den
Wald muss man über eine kleinen Steg auf dem
Schleusentor einen Kanal überqueren, dann führt der
Wanderweg 4 km am Kanal entlang zum Hotel Eiche. Dieser
Weg ist sehr schmal und völlig versumpft. Wurzeln und
tiefe Wasserlöcher tun ein weiteres. Die Räder sehen
danach aus wie Sau. Nach dem Hotel sind die Wege wieder
fest und trocken, es dauert aber noch eine Weile, bis
endlich Hinweise nach Lübbenau auftauchen. Mittlerweile
ist sogar die Sonne rausgekommen, das macht den
auffrischenen Wind wett. Beim letzten Stück heißt es
dann "über sieben Brücken musst Du gehn", es
ist jedoch ein sehr schöner Weg kleinen Kanälen entlang
unter Bäumen, meist Birken.
In Lübbenau treffen wir genau am Kleinen Kahnhafen ein, wo wir schon mittags gesessen hatten. Kurz vor18 Uhr ist der Bahnhof erreicht. Kurz nach sechs geht der Zug nach Berlin. |
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Sonnig war's und um zehn
waren Eddy und ich in Lübben am Bahnhof. Durch die Stadt
am Markt vorbei ging es die Spree entlang hinaus aufs
Land. Die Wege waren gut beschildert und schön
hergerichtet. Am Stadtrand von Lübbenau sahen wir den
ersten Storch, auf einem Feld wenige Meter neben dem Weg.
In Lübbenau wurde am Großen Kahnhafen ein kleiner
Imbiß genommen und weiter ging es nach Burg. Dort
hielten wir Einkehr im "Spreewaldbahnhof Burg",
einer völlig auf Eisenbahn-Nostalgie eingerichteten
Gaststätte. Besonderer Gag: die Bestellung und
Auslieferung der Getränke erfolgt mit einer
Modelleisenbahn, die jeden Tisch anfährt.
Schließlich ging es weiter nach Cottbus, je näher wir
der Stadt kamen, desto verwirrender waren die Wegweiser.
Schließlich ging es an einer Kreuzung in drei Richtungen
nach Cottbus, mit unterschiedlichen Entfernungen. Mit
einem kleinen Schlenker nach Süden fanden wir dann in
die Stadt und ohne Umwege auch zum Bahnhof. (Tourstrecke
ca. 50 km)
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| Lübbenau, Kirche______________ Lübbenau, Kahnhafen____________zwischen Rapsfeldern | |
| Im "Spreewaldbahnhof Burg" _____________das Radler kommt___________________Theater Cottbus | |
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Bei
herrlichem Herbstwetter habe ich noch einmal einen
Ausflug in den Spreewald gemacht. Mit dem Zug nach
Lübbenau und dann mit dem Rad auf guten Radwegen über
Raddusch nach Burg. Nach einem Kaffee am Bismarckturm
ging es weiter nach Norden und über Straupitz nach
Neu-Zauche. Hier ist der Spreewald hügelig und es gibt
einen weiten Blick übers Land. Im Wald ein paar schöne
Eichen mit Namen, u.a. die Kaiser-Wilhelm-Eiche. Durch
Alt-Zauche ging es dann auf dem Spreedeich entlang nach
Lübben. Dort habe ich am Hafen noch eine Bockwurst
genossen und die Rückfahrt mit der Bahn gegen 15 Uhr
nach ca. 65 km Radfahrt angetreten.
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Lübben - Cottbus am 26. Juni 2002
| Werktags mit der Bahn zu fahren ist meist entspannender als am Wochenende - wenn nicht Klassenausflüge und Wandergruppen dazwischen kommen. Jedenfalls bin ich allein nach Lübben gefahren und dann auf gut ausgeschilderten Wegen nach Lübbenau und weiter nach Burg. Im Spreewald muß man darauf gefaßt sein, sein Rad auch mal steile Treppen hinauf- und hinunter tragen zu müssen, weil die Kanäle auf schmalen Holzbrücken zu überqueren sind. Zur Mittagspause bin ich im Garten eines Gasthauses gegenüber der Kirche eingekehrt, gleich neben dem Bootshafen. | ||
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Dann wollte ich weiter den
Spreeweg nach Cottbus fahren, auf einmal waren
die Wege nicht mehr so gut zu finden. Auf der
Karte war der Spreeweg entlang der Spree
verzeichnet, in der realen Welt wurde auf einmal
der Virchowweg ausgeschildert. Frage: ist das in
etwa das Gleiche und wenn nicht, wohin führt uns
Virchow? Das ist überhaupt eine blöde Sitte,
die Wege nach Personen oder sonstigen Symbolen zu
benennen (Fontanewege gibt es überall in
Brandenburg). Gurkenweg, Hofjägerweg usw. sind
ja nett, aber bitte immer mit zusätzlicher
Entfernungs- und Zielangabe! Das ist sonst im
Spreewald immer ganz prima gelöst.
Die letzten 10-12 km ging es auf dem Deich neben der Spree flott dahin, es war heiß und weit und breit kein Mensch zu sehen, da habe ich mir die Eintönigkeit mit Radio und Kopfhörer etwas erträglicher gemacht. Die Türkei hat dabei gegen Brasilien verloren - durch ein 0:1 in der 85. Minute. In Cottbus habe ich mich nach dem Bahnhof erkundigt und ihn auch gleich gefunden, drei Minuten nach der Ankunft dort ging es mit dem Zug zurück nach Berlin. |
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| Mit der Regionalbahn nach Lübben, mit dem Rad ging es nach Norden aus der Stadt raus auf einer schönen glatten Straße ohne Verkehr nach Hartmannsdorf. Danach neben der Spree auf dem Dammweg entlang und dann zwischen den großen Fischteichen auf guten Radwegen nach Schlepzig. Am Kahnhafen war leider die Bank an der Brücke nicht mehr da (siehe linkes Bild von der Tour "Lübben-Baruth" Sept. 2001). Auf einer ruhigen Landstraße fuhr ich weiter Richtung GroßWasserburg und fand den Hinweis "Europawanderweg", der führte als Dammweg neben einem kleinen Kanal direkt in den Biergarten, in dem wir auch 2001 eingekehrt waren (mittleres Bild von 2001). Die Gaststätte heißt "zum unteren Spreewald" und das Essen ist immer noch gut und deftig. Nach dem Genuss einer Verdauungspfeife ging es weiter nach Leibsch und Neuendorf am See. | |
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| Zwischen dem Neuendorfer See und dem Scharmützelsee liegt das NSG Schwenower Forst mit den Blocksbergen. Ein sehr hügeliges Gelände mit viel Wald und ein paar Seen. Überall in den Wäldern liegen versteckte Campingplätze. Das Radwegenetz ist gut ausgebaut, wenn auch verwirrend. Viele Ortsangaben sind nicht auf der Karte zu finden und die Orte auf der Karte stehen oft nicht auf den Wegweisern. Also mußte ich mich grob nach der Himmelrichtung (Nord) orientieren. Vor und um den Globigsee ging es dann im Zickzack nach Wendisch Rietz am Südende des Scharmützelsees. An der Westseite des Sees führte eine ordentliche Straße nach Bad Saarow-Pieskow. Dieser Kurort hat sich seit der Wende wirklich herausgemacht. Die Prunkvillen am Ufer, die Uferpromenade, die stillen Straßen im Ort, das atmet Ruhe und Erholung. Von dort nach Fürstenwalde wurde der Verkehr dichter - immerhin sind Radwege vorhanden. Die Innenstadt in Fürstenwalde ist auch renoviert und die Einkaufstraße verkehrsberuhigt, mit vielen Straßencafés. Am Bahnhof angekommen hatte ich noch eine halbe Stunde Zeit für eine Erfrischung - der Tag war sehr heiß gewesen. Im Regionalexpreß ging es nach Berlin zurück. | |
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| Mit der Regionalbahn nach Lübben, dort eine kleine Besichtigung der Stadt und des Trubels an den Kahnhäfen. Aus der Stadt heraus und auf gut ausgeschilderten Wegen durch den unteren Spreewald. Gute Radwegen führten uns immer im Grünen der Spree entlang nach Schlepzig. Dort wurde eine kleine Verschnaufpause am Kahnhafen von Schlepzig eingelegt. Weiter rollten wir nach Krausnick und Groß Wasserburg (ist gar nicht groß!) dort wurde in einer dörflichen Gaststätte auf dem Hof unter Obstbäumen genüßlich Mittag gemacht. Weiter fuhren wir durch Köthen und nach Oderin. | |
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| Dort querten wir die Bahn, fuhren Richtung Freidorf und dann in den unendlichen Wald des Baruther Urstromtals. Über die Autobahn nach Dornswalde zum Museumsdorf Glashütte. Wir haben einen der kleinen Läden mit Kunsthandwerk aus Glas besichtigt und Brotzeit gemacht - sehr urig auf dem Hinterhof eines großen Anwesens. Weiter ging es dann über Klasdorf nach Baruth und mit der Bahn zurück nach Berlin. | |
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