Touren im Spreewald

Sep 06 Lübben-Burg-Lübben  Aug 05 Lübben-Burg-Lübbenau  Juli03 Lübben-Fürstenwalde
Mai 06 Halbe-Vetschau Apr 05 Lübben-Cottbus Juni 02 Lübben-Cottbus
Sep 05 Oderin-Vetschau Okt 04 Lübbenau-Lübben Sep 01 Lübben-Baruth

Oderin - Vetschau am 23. September 2005

Es ist Herbstanfang, Sommerwetter und ich habe Appetit auf Quark mit Leinöl - also ab in den Spreewald. Ich nähere mich diesmal von Norden, steige also in Oderin aus dem Zug. Auf der Karte ist der Weg nach Köthen als schlechte Wegstrecke verzeichnet, völlig zu recht. Ab Köthen führt eine schöne Landstraße nach Groß Wasserburg. Dann geht es wieder auf einem Waldweg nach Krausnick. Nach Schlepzig führt eine glatte Straße. Bis hier ist das Gelände übrigends hügelig, erst hinter Schlepzig wird es richtig flach. Es ist Mittag und die ersten 17 km sind gefahren, beim Cafe an der Spree sitzt man in der Sonne unter einem Apfelbaum.
Auf den glatt asphaltierten und gut ausgeschilderten Radwegen des Spreewalds fahre ich nach Lübben. Am Kahnfährhafen vorbei führt der Weg weiter nach Lübbenau, meist auf einem kleinen Deich. Den Weg bin ich nun schon das dritte Mal gefahren. In Lübbenau fahre ich zum kleinen Kahnhafen, 30 km sind geschafft. Ich kehre diesmal nicht direkt am Hafen ein sondern ein Stück davor in der "Spreewald-Idylle". Im Biergarten genieße ich die Portion Quark mit Leinöl und dann geht es weiter auf schmalen Wegen und über etliche steile Brücken. Hinter Wotschofska ist der Weg mit Panzerplatten belegt, sie sind ca. 10 km der Untergrund. Wenn der Weg das Ziel sein soll, muß ich sagen, das kann nicht das Ziel sein. Lange, einsame Wege durch Feld und Flur führen zu Wegweisern mit unbekannten Zielen. Nur der Stand der Sonne zeigt mir, dass die Richtung in etwa stimmt. Bei Burg Kauper treffe ich auf eine richtige Straße und es gibt auch wieder ordentliche Ortsangaben.
Über Naundorf fahre ich nach Vetschau und halte mich ran, damit ich den nächsten Zug erreiche. Zwei Minuten vor Abfahrt treffe ich am Bahnhof ein. Zum Fahrkartenkauf am Automaten reicht es nicht mehr. Der Schaffner im Zug ist aber außer Gefecht gesetzt, seine mobile elektronische Fahrkartenmaschine kommt nicht ins Netz. So muss ich für lau zurück nach Berlin fahren.
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Lübben-Burg-Lübbenau am 11. August 2005

Der Himmel ist bedeckt, es ist etwas windig und für Mitte August nicht sehr warm - aber ein guter Tag zum Radfahren. Mit der Regionalbahn bis Lübben und auf der schon mehrmals gefahrenen Strecke geht es nach Lübbenau (am Kleinen Kahnhafen ein kleines Päuschen) und weiter nach Burg. Bis hier sind es 30 km , es ist 14 Uhr und logisch Zeit für eine größere Pause, wieder einmal im Spreewaldbahnhof, dem Paradies für Bahnnostalgiker.
Der Rückweg ist dann etwas spannender. Zunächst verwirren die Schilder, die das gleiche Ziel in verschiedene Richtungen anzeigen. Es geht in Richtung Straupitz, dann am Deich neben dem Nordumfluter entlang. Hier gibt es einen Abstecher in den Urwald auf einer immer weniger vorhandenen Spur durchs Unterholz. Es hatte an den Tagen davor reichlich geregnet, das war bisher auf den asphaltierten oder festen Sandwegen nicht weiter aufgefallen - hier stand das Wasser bis zur Grasnabe und es ging durch einige Schlammlöcher. Wieder zurück findet sich der Abzweig bei einem Wehr und es geht weiter auf gutem Weg den Deich entlang.
Ein Einheimischer gibt den Tip, nach Lübbenau über Hotel Eiche zu fahren. Nach einem Stück durch den Wald muss man über eine kleinen Steg auf dem Schleusentor einen Kanal überqueren, dann führt der Wanderweg 4 km am Kanal entlang zum Hotel Eiche. Dieser Weg ist sehr schmal und völlig versumpft. Wurzeln und tiefe Wasserlöcher tun ein weiteres. Die Räder sehen danach aus wie Sau. Nach dem Hotel sind die Wege wieder fest und trocken, es dauert aber noch eine Weile, bis endlich Hinweise nach Lübbenau auftauchen. Mittlerweile ist sogar die Sonne rausgekommen, das macht den auffrischenen Wind wett. Beim letzten Stück heißt es dann "über sieben Brücken musst Du gehn", es ist jedoch ein sehr schöner Weg kleinen Kanälen entlang unter Bäumen, meist Birken.

In Lübbenau treffen wir genau am Kleinen Kahnhafen ein, wo wir schon mittags gesessen hatten. Kurz vor18 Uhr ist der Bahnhof erreicht. Kurz nach sechs geht der Zug nach Berlin.

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Lübben-Cottbus am 29. April 2005
Sonnig war's und um zehn waren Eddy und ich in Lübben am Bahnhof. Durch die Stadt am Markt vorbei ging es die Spree entlang hinaus aufs Land. Die Wege waren gut beschildert und schön hergerichtet. Am Stadtrand von Lübbenau sahen wir den ersten Storch, auf einem Feld wenige Meter neben dem Weg. In Lübbenau wurde am Großen Kahnhafen ein kleiner Imbiß genommen und weiter ging es nach Burg. Dort hielten wir Einkehr im "Spreewaldbahnhof Burg", einer völlig auf Eisenbahn-Nostalgie eingerichteten Gaststätte. Besonderer Gag: die Bestellung und Auslieferung der Getränke erfolgt mit einer Modelleisenbahn, die jeden Tisch anfährt.
Schließlich ging es weiter nach Cottbus, je näher wir der Stadt kamen, desto verwirrender waren die Wegweiser. Schließlich ging es an einer Kreuzung in drei Richtungen nach Cottbus, mit unterschiedlichen Entfernungen. Mit einem kleinen Schlenker nach Süden fanden wir dann in die Stadt und ohne Umwege auch zum Bahnhof. (Tourstrecke ca. 50 km)
Lübbenau, Kirche______________ Lübbenau, Kahnhafen____________zwischen Rapsfeldern
Im "Spreewaldbahnhof Burg" _____________das Radler kommt___________________Theater Cottbus
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Lübbenau - Lübben am 3. Oktober 2004
 
Bei herrlichem Herbstwetter habe ich noch einmal einen Ausflug in den Spreewald gemacht. Mit dem Zug nach Lübbenau und dann mit dem Rad auf guten Radwegen über Raddusch nach Burg. Nach einem Kaffee am Bismarckturm ging es weiter nach Norden und über Straupitz nach Neu-Zauche. Hier ist der Spreewald hügelig und es gibt einen weiten Blick übers Land. Im Wald ein paar schöne Eichen mit Namen, u.a. die Kaiser-Wilhelm-Eiche. Durch Alt-Zauche ging es dann auf dem Spreedeich entlang nach Lübben. Dort habe ich am Hafen noch eine Bockwurst genossen und die Rückfahrt mit der Bahn gegen 15 Uhr nach ca. 65 km Radfahrt angetreten.
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Lübben - Cottbus am 26. Juni 2002

 
Werktags mit der Bahn zu fahren ist meist entspannender als am Wochenende - wenn nicht Klassenausflüge und Wandergruppen dazwischen kommen. Jedenfalls bin ich allein nach Lübben gefahren und dann auf gut ausgeschilderten Wegen nach Lübbenau und weiter nach Burg. Im Spreewald muß man darauf gefaßt sein, sein Rad auch mal steile Treppen hinauf- und hinunter tragen zu müssen, weil die Kanäle auf schmalen Holzbrücken zu überqueren sind. Zur Mittagspause bin ich im Garten eines Gasthauses gegenüber der Kirche eingekehrt, gleich neben dem Bootshafen.
Dann wollte ich weiter den Spreeweg nach Cottbus fahren, auf einmal waren die Wege nicht mehr so gut zu finden. Auf der Karte war der Spreeweg entlang der Spree verzeichnet, in der realen Welt wurde auf einmal der Virchowweg ausgeschildert. Frage: ist das in etwa das Gleiche und wenn nicht, wohin führt uns Virchow? Das ist überhaupt eine blöde Sitte, die Wege nach Personen oder sonstigen Symbolen zu benennen (Fontanewege gibt es überall in Brandenburg). Gurkenweg, Hofjägerweg usw. sind ja nett, aber bitte immer mit zusätzlicher Entfernungs- und Zielangabe! Das ist sonst im Spreewald immer ganz prima gelöst.

Die letzten 10-12 km ging es auf dem Deich neben der Spree flott dahin, es war heiß und weit und breit kein Mensch zu sehen, da habe ich mir die Eintönigkeit mit Radio und Kopfhörer etwas erträglicher gemacht. Die Türkei hat dabei gegen Brasilien verloren - durch ein 0:1 in der 85. Minute. In Cottbus habe ich mich nach dem Bahnhof erkundigt und ihn auch gleich gefunden, drei Minuten nach der Ankunft dort ging es mit dem Zug zurück nach Berlin.

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Lübben - Fürstenwalde am 11. Juli 2003
Mit der Regionalbahn nach Lübben, mit dem Rad ging es nach Norden aus der Stadt raus auf einer schönen glatten Straße ohne Verkehr nach Hartmannsdorf. Danach neben der Spree auf dem Dammweg entlang und dann zwischen den großen Fischteichen auf guten Radwegen nach Schlepzig. Am Kahnhafen war leider die Bank an der Brücke nicht mehr da (siehe linkes Bild von der Tour "Lübben-Baruth" Sept. 2001). Auf einer ruhigen Landstraße fuhr ich weiter Richtung GroßWasserburg und fand den Hinweis "Europawanderweg", der führte als Dammweg neben einem kleinen Kanal direkt in den Biergarten, in dem wir auch 2001 eingekehrt waren (mittleres Bild von 2001). Die Gaststätte heißt "zum unteren Spreewald" und das Essen ist immer noch gut und deftig. Nach dem Genuss einer Verdauungspfeife ging es weiter nach Leibsch und Neuendorf am See.
Zwischen dem Neuendorfer See und dem Scharmützelsee liegt das NSG Schwenower Forst mit den Blocksbergen. Ein sehr hügeliges Gelände mit viel Wald und ein paar Seen. Überall in den Wäldern liegen versteckte Campingplätze. Das Radwegenetz ist gut ausgebaut, wenn auch verwirrend. Viele Ortsangaben sind nicht auf der Karte zu finden und die Orte auf der Karte stehen oft nicht auf den Wegweisern. Also mußte ich mich grob nach der Himmelrichtung (Nord) orientieren. Vor und um den Globigsee ging es dann im Zickzack nach Wendisch Rietz am Südende des Scharmützelsees. An der Westseite des Sees führte eine ordentliche Straße nach Bad Saarow-Pieskow. Dieser Kurort hat sich seit der Wende wirklich herausgemacht. Die Prunkvillen am Ufer, die Uferpromenade, die stillen Straßen im Ort, das atmet Ruhe und Erholung. Von dort nach Fürstenwalde wurde der Verkehr dichter - immerhin sind Radwege vorhanden. Die Innenstadt in Fürstenwalde ist auch renoviert und die Einkaufstraße verkehrsberuhigt, mit vielen Straßencafés. Am Bahnhof angekommen hatte ich noch eine halbe Stunde Zeit für eine Erfrischung - der Tag war sehr heiß gewesen. Im Regionalexpreß ging es nach Berlin zurück.
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Lübben - Baruth am 23. September 2001
 
Mit der Regionalbahn nach Lübben, dort eine kleine Besichtigung der Stadt und des Trubels an den Kahnhäfen. Aus der Stadt heraus und auf gut ausgeschilderten Wegen durch den unteren Spreewald. Gute Radwegen führten uns immer im Grünen der Spree entlang nach Schlepzig. Dort wurde eine kleine Verschnaufpause am Kahnhafen von Schlepzig eingelegt. Weiter rollten wir nach Krausnick und Groß Wasserburg (ist gar nicht groß!) dort wurde in einer dörflichen Gaststätte auf dem Hof unter Obstbäumen genüßlich Mittag gemacht. Weiter fuhren wir durch Köthen und nach Oderin.
Dort querten wir die Bahn, fuhren Richtung Freidorf und dann in den unendlichen Wald des Baruther Urstromtals. Über die Autobahn nach Dornswalde zum Museumsdorf Glashütte. Wir haben einen der kleinen Läden mit Kunsthandwerk aus Glas besichtigt und Brotzeit gemacht - sehr urig auf dem Hinterhof eines großen Anwesens. Weiter ging es dann über Klasdorf nach Baruth und mit der Bahn zurück nach Berlin.
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Stand: 23. September 2005.