Von Rathenow über Rhinow und Havelberg nach Breddin am 7. September 2005
| Der Sommer ist Anfang September zurückgekehrt, das muss ausgenutzt werden. Mit dem Zug nach Rathenow und dann begleite ich die untere Havel bis Havelberg, wo sie bald in die Elbe aufgeht.. Dieses Mal nehme ich mir etwas Zeit, in der Stadt herumzufahren. Lange halte ich es nicht aus, der Verkehr von zwei Bundesstraßen ist mir zum Spazierenfahren zuviel. | ||
| in Rathenow | Kurfürst-Denkmal | Stadtschleuse Rathenow |
| Zunächst geht es auf Radwegen neben der Straße nach Semlin am Hohennauer See. Dann halb um den See herum, auf langer gerader Landstraße nach Hohennauen. Ein Schild weist daruf hin, dass man sich jetzt im Ländchen Rhinow befindet. Nach 6 km Landstraße kommt ein Platten weg, der ist sehr gut befahrbar. Er führt über weite Felder (meist Maisanbau) nach Gülpe. Immer parallel zur Havel, von der nichts zu sehen ist, wegen der Deiche. Der Gülper See ist Landschaftschutzgebiet und erstaunlich groß. In Ufernähe haben sich hunderte von Graugänsen versammelt. Noch 8 km, dann ist Rhinow erreicht. Auf einem menschenleeren Kinderspiekplatz wird eine Rast gemacht. | ||
| Semlin | Havel | am Gülper See |
| Weiter geht es auf schön asphaltierten Alleen bei wenig Autoverkehr. Hinter Strodehne ist eine schicke Brücke über die Havel und ab der nächsten Kreuzung ist der Weg als Altmark-Radwanderweg ausgeschildert. Nach ca 12 km ist Havelberg erreicht. Neben dem Rathaus kehre ich wieder in das selbe Eiscafe ein, das ich in diesem Jahr schon einmal besucht hatte. Ein Stündchen im Schatten ausruhen und ich bin wieder frisch. Nun muss die Entscheidung für die Rückfahrt getroffen werden. Ich suche mir Breddin aus, das ist die Bahnstation, die auf der Linie Wittenberge-Berlin am nächsten an Berlin liegt und innerhalb einer vernünftigen Zeit zu erreichen ist. Außerdem führt der Weg durch den Forst Havelberg, was für die Nachmittagshitze angenehme Bedingungen verspricht. | ||
| Havelberg | Dom in Havelberg | am Markt in Havelberg |
| Zunächst geht es auf Landstraße schnurstracks durch den Wald, nach 5 km ist das fast schon langweilig und außerdem kommt doch etwas Verkehr auf. Ich suche mir einen Waldweg und es kommt wie immer: zwei km ist es ein wunderbares flottes Fahren, man ist allein, außer dem Knirschen der Reifen ist kein Laut zu hören. Nach einer Rechtskurve wird der Weg immer sandiger und endlich kämpfe ich mich durch knöcheltiefen märkischen Sand. Der Mittelstreifen ist bewachsen und bietet oft noch guten Halt. Nach einem km sind an einer Kreuzung plötzlich ein Haufen Schilder mit Radweghinweisen. Das ist sehr tröstlich, hier auf Zeichen von Zivilisation zu treffen und die beste Nachricht: mein Ziel ist nur noch einen km voraus. Nach 400 Meter endet der Wald, der Weg ist asphaltiert und der Rest kann gemütlich abgerollt werden. Die breite Dorfstraße durch Breddin zum Bahnhof erstreckt sich noch einmal fast über einen Kilometer. Um 16:20 treffe ich dort ein, der Zug fährt pünktlich um 16:39 ab. | ||
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Vom Heidelberger Platz nach Belzig am 8. August 2005
| Vom S-Bahnhof Heidelberger
Platz führt die Tour über Roseneck, Hier erlebe ich eine große Überraschung: ich hatte die Idee, von hier nach Belzig zu fahren, für eine originellen, ganz persönlichen Einfall gehalten. Ich staune nicht schlecht, dass genau hier eine schön asphaltierte Fahrradstraße beginnt, die auch noch genau auf Belzig (40 km) ausgepreist ist. Da ich gerade 40 km auf dem Tacho habe, ist die halbe Tour schon geschafft. Wie sich herausstellt, ist die Fahrradstr. Teil des Europa-Radwegs R1, der von Arnheim nach Berlin führt (und weiter nach Polen?) |
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Beim Weiterfahren habe ich den Abzweig zum Radweg übersehen und fahre 3-4 km auf einer Bundesstraße, bis ich in Neuendorf wieder auf die Fahrradstraße treffe. Es geht weiter nach Brück und über den Räuberberg (schöne weite Sicht) recht hügelig nach Schwanebeck. Ich bin jetzt etwas in Eile, weil kurz vor drei ein Zug nach Berlin geht, der nächste erst in einer Stunde. Es geht also flott nach Belzig hinein und durch den Ort, nur wo ist der Bahnhof? Als ich das Gefühl habe, wieder aus den Ort hinauszufahren, biege ich rechts ins ein kleine Straße. Die endet bald, also rechts die nächste Möglichkeit und auf der nächsten Straße wieder links. Da taucht tatsächlich am Ende der Straße ein Gebäude auf, das nach Bahnhof aussieht. Er ist es wirklich und 5 Minuten nach drei Uhr bin ich da. Glücklicherweise hat die Bahn Verspätung und ich sitze wenige Minuten später im Zug. |
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Von Witzleben nach Potsdam, zurück nach Spandau am 3. Juni 2005
Nach
Überquerung der Brücke fuhren wir gleich den ersten Weg
rechts hinein zum Neuen Garten. Dort sahen wir uns erst
die Meierei an, eine nette Gaststätte am Ufer des
Jungfernsees. Das Krongut ist renoviert
und mit schöner Gartenanlage versehen. Hier sind einige
Kunsthandwerker vereint. Es gibt neben der Brennerei und
Brauerei auch einen Hofbäcker. |
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Von Rathenow nach Spandau am 19. Mai 2005
| Kurz vor 10 Uhr war ich mit
der Regionalbahn in Rathenow angekommen. Da ich eine
lange Tour vorhatte, ließ ich die Altstadt Rathenow
links liegen und fuhr durch Wohngebiete und am Bahnhof
Rathenow Nord vorbei aus der Stadt hinaus.
Bei Hakenfelde durchbrach ich die Berliner Stadtgrenze und dann ging es auf direktem Weg zum Bahnhof Spandau - das waren aber noch ein paar Kilometer. In der S-Bahn strömten dann ab Messe-Süd 10.000 Leute vom Deutschen Turnertag in die Waggons - das hatte mir gerade noch gefehlt. Nach 100 km Radtour war ich etwas ermattet und freute mich auf meine Couch. Wie hieß der Film von R.W. Fassbinder? "Acht Stunden sind kein Tag" - ich finde, acht Stunden auf dem Rad sind genug für einen Tag. |
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Von Wannsee nach Caputh und zurück bis Tempelhof am 03. Mai 2005
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Erste Ausfahrt 2004: am 31.März durch Glienicker Park und Babelsberg
| Endlich
schönes Frühlingswetter, Zeit für einen Ausflug. Vom S-Bahnhof Wannsee den Uferweg am Glienicker Volkspark entlang bis zur Glienicker Brücke, dann durch den Babelsberger Schloßpark. Zurück über Böttcherberg, Schäferberg und Wannsee nach Schlachtensee und zum Mexikoplatz. |
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An der Glienicker Brücke |
Am Böttcherberg:
grungsätzlich ein grungehrliches Geschäft..oder immer noch die Aufregung über die Segnungen des Kapitalismus. |
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Der Vatertag war ein schöner
Hochsommertag und damit war klar, dass alles auf
den Beinen bzw. Rädern sein würde. So war es.
In der S-Bahn nach Potsdam drängten sich die
Ausflügler und bei jeder Station wurden es mehr.
Am S-Bahnhof Wannsee bin ich ausgestiegen und
dann ging es die Königsstraße entlang Richtung
Postdam. Den Uferweg durch den Glienicker Park
habe ich gemieden und bin stracks den
Schäferberg hoch. Das ist eine schöne lange
Steigung, hier war auf dem Radweg kaum Verkehr
und die Belohnung war eine rasende Abfahrt zur
Glienicker Brücke hinunter. Kurz vorher bin ich
links zum Jagdschloß Glienicke abgebogen und zum
Babelberger Schloßpark hinüber. Von dort hat
man einen schönen Blick zur Glienicker
Brücke.(Foto)
Dann ging es weiter auf dem Radweg neben der Straße nach Ferch am Südende des Schwielowsees. Immer am See entlang führte ein guter Weg nach Petzow und dann nach Geltow. Hier ging es wieder über die Havel und dem ausgeschilderten R1-Radweg entlang zum Petzinsee, wo ich mir wieder eine kleine Rast auf einer Bank mit Seeblick gönnte. Dann weiter durch die Pirschheide und hinein nach Potsdam. Die Berliner Straße entlang und bald war die Glienicker Brücke erreicht. Jetzt lag wieder der Schäferberg vor mir, diesmal wurde er in die andere Richtung bezwungen. Der Rest der Fahrt durch Wannsee war schnell erledigt. Am S-Bahnhof war wieder viel Volks unterwegs, vor allem auch auf dem Radweg. Ich bin auf den Bahnsteig und in die nächste S-Bahn hinein und schon ging es heimwärts. |
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| Blick auf Brandenburg | Am Kolpinsee | Aussicht von Kirche Petzow | |
| Früh um 7 Uhr ging es los
bei schönem Wetter auf leeren Straßen zum Bahnhof
Friedrichstr. und dort pünktlich 7:41 mit der
Regionalbahn nach Brandenburg. Dort bin ich um 8:38
angekommen und habe mich aufs Rad geschwungen, an der
Bundesstraße entlang nach Südosten. Auf schönen
Landstraßen mit wenig Verkehr ging es flott nach Lehnin.
Ab dort durch den Wald auf dem ausgewiesenen Wanderweg
nach Ferch (am Schwielowsee). Dort bin ich aber nie
angekommen. In der Nähe des Kolpinsees verlor ich den
Weg, bin der Nase nach weiter. Durch die Autobahn
hindurch, auf meist schönen Wegen bin ich dann in
Bliesendorf gelandet. Weiter ging es über Felder zur
Elisabethhöhe und schließlich bin ich in Glindow
gelandet. Da habe ich Ferch als Etappenziel aufgegeben und bin nach Petzow weiter. Von dort über Baumgartenbrück an der B1 entlang nach Postdam. Durch die Stadt an der Moschee und den Dom vorbei zur Glienicker Brücke. Dann über meinen Lieblingsberg (Col du Berger=Schäferberg) zum S-Bahnhof Wannsee. Dort eine Bockwurst verzehrt und pünktlich um 12 Uhr war ich auf dem Bahnsteig bereit zur Heimfahrt. |
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Potsdam- Werder-Wannsee, am 25. Juli 2004
Um 8 Uhr fuhr ich mit
der S-Bahn nach Postdam. Um diese Zeit sind sonntags die
Züge und vor allem die Straßen schön leer. Flott ging
es am Templiner See und den Schwielowsee entlang über
Caputh nach Ferch und Petzow. Um 10 Uhr war ich in
Werder. Über die Eisenbahnbrücke hinter dem Bahnhof
kreuzte ich die Havel. Auf der anderen Seite weiter nach
Golm, dann am Großen Herzberg etwas durch den Wald, um
schließlich am Park von Schloß Sanssouci entlang nach
Potsdam hinein zu gelangen. Die Berliner Straße entlang
zur Glienicker Brücke und endlich über den Schäferberg
nach Wannsee. Dort schloß die Tour kurz vor 12 Uhr nach
ca. 50 km mit einer Bockwurst und einer Apfelschorle. |
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